Sonntag, 23. Februar 2014

Ein philosophischer Morgen oder Jedem Wesen seine Natur



So ein Baum hat es fein.

Er steht, wo er steht. Alles ist klar.

Er muss seinen Standort nicht wechseln.

Er muss nicht entscheiden, wohin.

So ein Baum hat es gut.

Es gibt nichts zu tun. Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh





So ein Baum hat es fein.

Muss nicht entscheiden, wohin.

Ja, er kann seinen Standort nicht wechseln.

Er denkt nicht darüber nach.

Es ist seine Natur, an dem Ort zu sein, wo seine Wurzeln sind.

Es gibt nichts zu tun. Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh




So ein Fluss hat es fein.

Sein Wasser fließt immer weiter. Alles ist klar.

Bleibt niemals am selben Ort.

Muss nicht entscheiden, bleib ich oder fließ ich weiter.

Er denkt nicht darüber nach. Er fließt einfach.

Es ist seine Natur.

So ein Fluss hat es gut.

Es gibt nichts zu tun. Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh






Ich bin ein Mensch.

Ich kann stehenbleiben. Ich kann weitergehen.

Muss entscheiden.

Kann entscheiden.

Ich denke darüber nach.

Was gibt es zu tun?






Einmal bleib ich, dann bin ich wie der Baum.

Einmal geh ich, dann bin ich wie der Fluss.

Denk nicht darüber nach.

Es ist meine Natur -

mal zu gehen, mal zu stehen.

Hab ich es gut.

Es gibt nichts zu tun.

Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh




Alles ist möglich.

Fluch oder Segen? Ist keine Frage.

Ich bin veränderlich.

Kann alles sein.

Hab Wurzeln und hab Flügel.

Was für ein Geschenk!

Dankbarkeit.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh