Dienstag, 8. April 2014

Die, die Tore öffnet...


Photo: Bibbie Friman Awakening Photographer


"Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis,
und jedes Gleichnis ist ein offenes Tor,
durch welches die Seele,
wenn sie bereit ist,
in das Innere der Welt zu gehen vermag,
wo du und ich,
Tag und Nacht,
alle eines sind.
Jedem Menschen tritt hier und dort
in seinem Leben das geöffnete Tor in den Weg...
Wenige freilich gehen durch das Tor
und geben den schönen Schein dahin
für die geahnte Wirklichkeit des Inneren."

(Hermann Hesse - aus "Iris")


Die geöffneten Tore im Leben wahrzunehmen 
und durch sie hindurchzugehen
trotz schlotternder Knie vor dem Unbekannten,
weil du tief im Inneren weißt, das ist der Weg...
... und du bist nicht allein.

Anderen Menschen ein Tor auf- und bewusstzumachen 
ist eine Bestimmung für mich, die ein Göttinnen-Dienst ist.

Die, die Tore öffnet...

dafür bin ich da, mit dir, und warte bis du bereit bist,

nur hindurchgehen, das musst du selbst.


Einen wunderschönen Tag

wünscht

Nora









Sonntag, 23. Februar 2014

Ein philosophischer Morgen oder Jedem Wesen seine Natur



So ein Baum hat es fein.

Er steht, wo er steht. Alles ist klar.

Er muss seinen Standort nicht wechseln.

Er muss nicht entscheiden, wohin.

So ein Baum hat es gut.

Es gibt nichts zu tun. Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh





So ein Baum hat es fein.

Muss nicht entscheiden, wohin.

Ja, er kann seinen Standort nicht wechseln.

Er denkt nicht darüber nach.

Es ist seine Natur, an dem Ort zu sein, wo seine Wurzeln sind.

Es gibt nichts zu tun. Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh




So ein Fluss hat es fein.

Sein Wasser fließt immer weiter. Alles ist klar.

Bleibt niemals am selben Ort.

Muss nicht entscheiden, bleib ich oder fließ ich weiter.

Er denkt nicht darüber nach. Er fließt einfach.

Es ist seine Natur.

So ein Fluss hat es gut.

Es gibt nichts zu tun. Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh






Ich bin ein Mensch.

Ich kann stehenbleiben. Ich kann weitergehen.

Muss entscheiden.

Kann entscheiden.

Ich denke darüber nach.

Was gibt es zu tun?






Einmal bleib ich, dann bin ich wie der Baum.

Einmal geh ich, dann bin ich wie der Fluss.

Denk nicht darüber nach.

Es ist meine Natur -

mal zu gehen, mal zu stehen.

Hab ich es gut.

Es gibt nichts zu tun.

Nur zu sein.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh




Alles ist möglich.

Fluch oder Segen? Ist keine Frage.

Ich bin veränderlich.

Kann alles sein.

Hab Wurzeln und hab Flügel.

Was für ein Geschenk!

Dankbarkeit.

Aaaaahhhhhhhhhhhhh