Mittwoch, 5. Mai 2010

Schellack - heute schon genascht?

Woran denkst Du bei dem Wort "Schellack"?

Vermutlich das Gleiche wie ich?

Nostalgie, alte Schallplatten, Grammophone...

"Ach, das gibts ja heutzutage gar nicht mehr" denkst Du vielleicht wehmütig.

© Knipsermann - pixelio.de


Von wegen. Die Abhilfe ist gar nicht weit. Aber erstmal: Was ist das denn überhaupt?

Wikipedia sagt:
"Schellack, Tafellack, Plattlack oder Lacca in tabulis ist eine harzige Substanz, die aus Gummilack gewonnen wird. Gummilack selbst wird aus Ausscheidungen der Lackschildlaus Kerria lacca (Pflanzenläuse, Familie Kerridae) nach ihrem Saugen an manchen Pflanzen gewonnen."

Und wie kommen wir nun dazu?

Ein lecker Schokobon, einen Kaffee, so manche Äpfel und Birnen und und und -
da haben wir schon den guten alten Schellack.
Ich hab nicht schlecht gestaunt, als ich "Schellack" unter den Inhaltstoffen von einem Schokobon gelesen habe. Ja, wie kommt denn die Schallplatte in die Schokolade???

"Die Ausscheidungen der Lackläuse sind zum Schutz der Brut."
Ja, so ein Schokobon muss ja auch geschützt werden; und genau deswegen muss die Laus ihre Ausscheidungen rausrücken, zum Schutze des Schokobons.

Ein bisschen im Netz geforscht, musste ich nun zu der Erkenntnis kommen, dass ich wahrscheinlich schon jede Menge von dem leckeren Schellack zu mir genommen habe, weil er als Überzugsmittel und Schutz vor Feuchtigkeitsverlust genutzt wird.

Ich lese mir gerne die Inhaltstoffe auf den Packungen durch, tue das aber auch nicht immer vor dem Kauf. Wichtig ist mir das, um noch mehr Bewusstsein dafür zu bekommen, was ich eigentlich zu mir nehme und um zu entscheiden, was ich in Zukunft nicht mehr zu mir nehme!

Im Zusammenhang dazu habe ich eine interesante Seite gefunden.
Vielleicht ist die auch was für Euch?

Das ist drin! (in unseren Nahrungsmitteln) und der Blog dazu.

Eine schöne Wochenmitte

wünscht

Nora

Kommentare:

aikido-sillys-worldblog hat gesagt…

*würg* dabei hab ich mich gerade auf mein Duplo gefreut ...

Katrin hat gesagt…

hmmm, ich kenn ja noch die alten Schellackplatten, die mussten mit der höchsten Geschwindigkeit und einem anderen Tonabnehmer abgespielt werden. Das war immer ein Highlight!
Dass Schellack in so vielen Lebensmitteln steckt, wusste ich auch nicht. Werde demnächst mal drauf achten.

Liebe Grüße Katrin

Claudia Nora hat gesagt…

Hi aikido-silly, es ist natürlich "völlig unschädlich" - aber das macht es auch nicht besser, wie ich finde ;-)

Liebe Katrin,
es gibt sicher Vieles, was wir oft essen und was uns aber nicht bewusst ist. Deswegen guck ich öfter mal genau hin :-)

Liebe Grüße
Nora