Freitag, 15. Januar 2010

Shiatsu-Erfahrung aus dem Internet


Zum Schmunzeln einerseits, zum Wundern oder Nachdenken andererseits und eigentlich auch ein bisschen nachvollziehbar, wenn man so gar keine Erfahrung mit einer Behandlungsmethode hat und logischerweise Schlüsse aus dem eigenen Erleben macht.
Folgendes hab ich eben in einem Blog gelesen, zu dem mich mein Google Alert für Shiatsu führte:

Beschrieben wird eine Shiatsu-Behandlung:

"Hier wird u.a. Zeit geschunden, in dem man einfach den Kopf ne Weile festhält und die Muskeln so dehnt oder sie drückt einen Punkt neben dem Auge und einen neben dem Ohr..."

Ich muss immer noch schmunzeln - also, nein, es ist kein Zeitschinden. Wofür sollte das gut sein? Im Gegenteil: Manchen Therapeuten fällt es gar nicht leicht, an einer Stelle still zu verweilen. Doch gerade das kann auch heilsam sein.

Viel hilft nicht immer viel und weniger ist manchmal mehr.

Die Energie kann sich erst richtig zeigen und im Innehalten geschieht auch etwas; Berührungen können integriert werden in diesen kleinen "Pausen". Diese Pausen sind keine "Kaffeepausen" oder "Mittagsschlaf", sondern präsente Momente.
Es gab Zeiten, in denen ich als Therapeutin auch gedacht habe, "die Menschen erwarten doch von Dir, dass Du was für Dein Geld tust, da kann ich doch nicht solange nur eine Stelle halten oder berühren..."
Wenn das fremd ist für die Person, die die Behandlung nimmt, dann lade ich sie ein, mit der Aufmerksamkeit noch mehr nach innen zu gehen und so wird die eigene Wahrnehmung immer feiner.


Ich bin dankbar für jedes Feedback während oder nach Behandlungen und auch,
wenn ich die Erlebnisse von Menschen, die eine Massage oder Shiatsu bekommen haben, in einem Bericht lesen kann.

Das ist sehr interessant und öffnet immer wieder die Sichtweise.

Meine Einladung an Euch:

Wenn ihr in einer Behandlung seid:

- Traut Euch, zu sagen, wenn ihr was komisch findet oder wenn etwas unangenehm ist.

- Traut Euch auch, zu sagen, wenn etwas besonders schön und wohltuend ist.

-
Stilles Genießen ist natürlich auch erlaubt.

Die Chancen, zu bekommen, was guttut und was ein Bedürfnis ist (sofern das überhaupt bewusst ist) steigen ungemein, wenn man es kommuniziert.
Eine gute Therapeutin ist dankbar für ein ehrliches Feedback und geht darauf ein.

Einen entspannten Wochenendbeginn
wünscht
Nora



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