Sonntag, 31. Januar 2010

In der Ruhe liegt die Kraft


In der Ruhe liegt die Kraft.


Warst Du schonmal in einer verschneiten Winternacht spazieren? Vielleicht gerade gestern?
Wenn man den Schnee fallen hört...

Da läßt sich die Wasser-Energie (Element / Wandlungsphase Wasser) sehr deutlich spüren.

Stille und Ruhe - woraus wir Kraft und Vertrauen schöpfen.


Einen herzlichen Gruß
aus einem schneereichen Wochenende

Nora

Mittwoch, 27. Januar 2010

Nichtzahnschmerz ist etwas sehr Angenehmes



"Das Glück hat seine Grundlage in der Achtsamkeit.

Die erste Voraussetzung des Glücklichseins ist unser Bewußtsein, daß wir glücklich sind. Wenn uns nicht bewußt ist, daß wir glücklich sind, sind wir es auch nicht wirklich.

Wenn uns ein Zahn weh tut, wissen wir, wie wunderbar es ist, keine Zahnschmerzen zu haben. Wenn wir jedoch keine Zahnschmerzen haben, sind wir trotzdem nicht glücklich.

Nichtzahnschmerz ist etwas sehr Angenehmes.

Es gibt so viele genußreiche Dinge, aber ohne die Übung der Achtsamkeit wissen wir sie kaum zu schätzen.
Wenn wir Achtsamkeit üben, beginnen wir, diese Dinge in Ehren zu halten, und lernen, wie wir sie bewahren können.
Wenn wir uns gut auf den gegenwärtigen Moment einlassen, sorgen wir gleichzeitig auch für die Zukunft.
Für den zukünftigen Frieden arbeiten heißt, im gegenwärtigen Moment für den Frieden zu arbeiten."

Thich Nhat Hanh über das Absichtslos sein in "Ich pflanze ein Lächeln"


Wenn ich Thich Nhat Hanh lese, spüre ich wohltuende Einfachheit, Authentizität, Herz und Frieden.


Dankbar und Lächeln pflanzend
Nora

Donnerstag, 21. Januar 2010

Unsere gefrorenen Spurrillen wegschmelzen


Inspiriert durch einen Beitrag von Gaba zum Thema Glaubenssätze und aktuell einigen Mails, die mich derzeit erreichen, entstand ein Bild vor meinem inneren Auge.

Wir sind manchmal festgefahren in unserem Denken. Durch Wiederholung alter Glaubenssätze wird der Glaubenssatz, wie z.B."Mit den Schmerzen muss ich leben" immer mehr zur "Wahrheit" und immer mehr verankert, wie auch Spurrillen auf Autobahnen, die von tonnenschweren LKWs, die zu Hunderten Tag für Tag auf der Autobahn fahren, geformt werden.

Mein Bild:

Es hat viel geschneit.
Die Straße ist voll von Schnee.
Die ersten Autos beginnen, darauf zu fahren und nach einiger Zeit gibt es schon ein paar Spurrillen, die im Laufe des Tages etwas matschig werden.
Über Nacht friert es.
Am nächsten Morgen sind diese Spurrillen festgefahrene Eiskanäle.
Man kann nicht anders, als in dieser Spur zu bleiben, man kommt nicht heraus und schlittert in die vorgegebene Richtung.

Meine Visualisation:

Ich lasse das Eis schmelzen.
Die Schnee- und Eiskanten werden weich und verformbar.
Ich kann aus der vorgegebenen Spur austreten oder herausfahren und neue Wege erkunden.


Dies ist eine Einladung, unseren Geist offen zu halten.
Es ist eine Einladung, andere Wege zu akzeptieren und Scheuklappen abzunehmen oder zumindest weiter zu stellen.


Das gilt nicht nur für Glaubenssätze, sondern auch dafür, die Welt über unseren Tellerrand hinaus zu sehen.

Ein Beispiel:

In den letzten Wochen bekam ich Einladungen zu Kursen per Mail von mir teils persönlich bekannten, teils unbekannten Therapeuten.
Ein offenes Angebot schau ich mir gerne an.
Nicht sehr gerne mag ich den beschränkten, und dadurch engen Blickwinkel von therapeutisch tätigen Menschen, die immer noch "high" von ihrer Methode und ihren Erfahrungen, glauben, dass ihr Weg natürlich der beste ist, der tiefgehendste, besonderste, neueste - den alle Anderen jetzt auch unbedingt gehen müssen!
Und das ist er natürlich (der beste Weg) - für sie - weil sie nur ihre eigenen Erfahrungen in eine Skala packen können.
Wir können es nicht für andere bestimmen. Wir können nur den Blick weichmachen, den eigenen Weg gehen und jedem seinen Weg lassen - der weder besser noch schlechter ist, aber immer einzigartig :-)

Ich wünsche Euch immer wieder neue Wege.

Herzlich
Nora

Dienstag, 19. Januar 2010

Stehaufmännchen

Gestern nahm ich eine wunderbare Shiatsu-Supervision bei Peter Itin in der Schweiz. Mit neuen Anregungen und noch feineren "Werkzeugen" in meinem Koffer kam ich zurück und heute stöberte ich auf seiner Seite, um etwas von den mitgenommenen Impulsen auszudrucken.

Wir arbeiten unter anderem mit "Resilienz", was heißt, aus schwierigen Situationen wieder in einen "Normal"-Zustand zurückzukommen.
Ein anschauliches Beispiel ist z.B. auch ein Stehaufmännchen, dass sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufrichten kann (so schreibt es das WIKI).

Auf Peters Seite fand ich ein eindrückliches Beispiel dafür als Video.



Der Clip berührt mich, macht mich dankbar, voller Freude und Antriebskraft.

Wie ist es mit Dir?
Kannst auch Du etwas von der Energie und der Botschaft darin für Dich mitnehmen?

Herzlich
Nora

Freitag, 15. Januar 2010

Shiatsu-Erfahrung aus dem Internet


Zum Schmunzeln einerseits, zum Wundern oder Nachdenken andererseits und eigentlich auch ein bisschen nachvollziehbar, wenn man so gar keine Erfahrung mit einer Behandlungsmethode hat und logischerweise Schlüsse aus dem eigenen Erleben macht.
Folgendes hab ich eben in einem Blog gelesen, zu dem mich mein Google Alert für Shiatsu führte:

Beschrieben wird eine Shiatsu-Behandlung:

"Hier wird u.a. Zeit geschunden, in dem man einfach den Kopf ne Weile festhält und die Muskeln so dehnt oder sie drückt einen Punkt neben dem Auge und einen neben dem Ohr..."

Ich muss immer noch schmunzeln - also, nein, es ist kein Zeitschinden. Wofür sollte das gut sein? Im Gegenteil: Manchen Therapeuten fällt es gar nicht leicht, an einer Stelle still zu verweilen. Doch gerade das kann auch heilsam sein.

Viel hilft nicht immer viel und weniger ist manchmal mehr.

Die Energie kann sich erst richtig zeigen und im Innehalten geschieht auch etwas; Berührungen können integriert werden in diesen kleinen "Pausen". Diese Pausen sind keine "Kaffeepausen" oder "Mittagsschlaf", sondern präsente Momente.
Es gab Zeiten, in denen ich als Therapeutin auch gedacht habe, "die Menschen erwarten doch von Dir, dass Du was für Dein Geld tust, da kann ich doch nicht solange nur eine Stelle halten oder berühren..."
Wenn das fremd ist für die Person, die die Behandlung nimmt, dann lade ich sie ein, mit der Aufmerksamkeit noch mehr nach innen zu gehen und so wird die eigene Wahrnehmung immer feiner.


Ich bin dankbar für jedes Feedback während oder nach Behandlungen und auch,
wenn ich die Erlebnisse von Menschen, die eine Massage oder Shiatsu bekommen haben, in einem Bericht lesen kann.

Das ist sehr interessant und öffnet immer wieder die Sichtweise.

Meine Einladung an Euch:

Wenn ihr in einer Behandlung seid:

- Traut Euch, zu sagen, wenn ihr was komisch findet oder wenn etwas unangenehm ist.

- Traut Euch auch, zu sagen, wenn etwas besonders schön und wohltuend ist.

-
Stilles Genießen ist natürlich auch erlaubt.

Die Chancen, zu bekommen, was guttut und was ein Bedürfnis ist (sofern das überhaupt bewusst ist) steigen ungemein, wenn man es kommuniziert.
Eine gute Therapeutin ist dankbar für ein ehrliches Feedback und geht darauf ein.

Einen entspannten Wochenendbeginn
wünscht
Nora



Montag, 11. Januar 2010

Schröpfkopfmassage



Schon vor etwa 14 Jahren habe ich die Schröpfkopfmassage kennen und schätzen gelernt.

Nun hole ich sie endlich aus ihrem Schattendasein hervor, denn bisher habe ich sie offiziell nicht im Programm gehabt.

Bei der Schröpfkopfmassage wird der Rücken mit Öl oder einer durchblutungsfördernden Salbe, die ich in der Apotheke herstellen lasse, eingerieben. Dann werden die sogenannten Schröpfgläser aufgesetzt. Diese haben einen Gummiball an der Oberseite, so dass ein Unterdruck entstehen kann und das Unterhautgewebe angezogen wird.

Die Schröpfkopfmassage ist in ihrer Wirkung ähnlich der Bindegewebsmassage. Die gesamte Region rechts und links der Wirbelsäule wird mit den Schröpfköpfen massiert; dadurch kommt es zu einer vermehrten Hautdurchblutung, die Muskulatur entspannt sich und wird weich. Die Behandlung dient ausserdem der Stoffwechselanregung und Entschlackung. In der halbstündigen Behandlung wird etwa die Hälfte der Zeit mit den Schröpfköpfen massiert und die andere Hälfte weiter manuell.
Die Wärme, die sich im Rücken ausbreitet, hält oft noch eine ganze Weile an.

Ob die Massage geeignet ist für die jeweilige Person wird im Vorgespräch abgeklärt.

Hier geht es zur Monatsaktion.


Einen guten Start in die Woche
wünscht
Nora

Sonntag, 10. Januar 2010

Winterspaziergang


Ein schöner Schneemann von kleinen und großen Künstlern geschaffen, in der Lichtentaler Allee hat heute sicher vielen Menschen ein Lächeln hervorgezaubert.



Die Ziegen, die auch durch das wildeste Kläffen und Toben eines kleinen Hundes nicht aus der Ruhe zu bringen waren, haben mir heute die Kraft des Winters ganz besonders deutlich gezeigt.
In der Ruhe liegt die Kraft.



Klarheit



Gar nicht weit von hier fanden wir einen älteren Mann auf einsamer Strecke im Schnee liegen mit blutender Nase und Lippe, der von seinem Pflegeheim ausgebüxt und gestürzt war.
Traurig berührt hat mich, wie die Hilflosigkeit in Verbindung mit dem Altern manchmal daherkommt.


Freude und Dankbarkeit zeigen mir die bunten Bänder, die jemand in diesen Baum gezaubert hat.
Freude über die Buntheit,
Dankbarkeit, dass wir dem Mann helfen konnten, noch mehr Hilfe kam, und so lauter nette und hilfsbereite Menschen zusammenkamen und wir das Pflegeheim auf diese Weise auch von innen kennenlernen durften.



Und morgen stelle ich hier ein neues Angebot von Wohlerleben vor, welches diesen Monat in die Monatsaktion kommt.

Also, besucht mich doch morgen wieder hier.

Winterlich, aber herzenswarm
Nora