Sonntag, 27. September 2009

Die Fünf Rhythmen als Medizin

Meine allerliebste Meditationspraxis ist das Tanzen der Fünf Rhythmen. Immer und immer wieder, in der Gruppe oder alleine, stundenlang oder minutenlang, am Besten mit Musik, und zur Not geht es auch ohne.

Bei Christina Demmler habe ich gestern die "Fünf Rhythmen als Medizin" näher kennengelernt.

Jeder Rhythmus, jede Phase stärkt eine bestimmte Energie.

Ein Beispiel:
Wenn Du Sicherheit brauchst, Erdung, Vertrauen... wenn Du Sorgen hast, Streß, Panik,
dann tanze Flowing. Dies ist einer der Rhythmen.

Eine Übung dazu kann diese sein:

Stell Dich auf den Boden und verlagere Dein Gewicht auf ein Bein; stell Dir vor, wie Sand in dieses Bein in den Fuß hinunterrieselt. Nimm soviel Sand, bis Du das Gefühl hast, dieses Bein, dieser Fuß ist gut verankert im Boden.
Verlagere Dein Gewicht auf das andere Bein und wiederhole die Übung hier.
Wenn Du nun gut geerdet auf dem Boden stehst, bewege Deinen Körper fließend, rund; laß Dich bewegen und spüre Deine Erdverbundenheit.
Dann kannst Du Dich auch im Raum bewegen - Deine Wurzeln werden trotzdem spürbar sein, auch wenn Du die Füße bewegst.
Dein Körper zeichnet Kurven, Kreise, Spiralen.
Es gibt kein Anfang und kein Ende, jede Bewegung geht in die nächste über.

Probiere es aus und schau dann, wie sich Deine Energie verändert hat.
Unser Körper will bewegt werden.
Wir wollen bewegt werden.

Einen schönen Wochenendausklang
wünscht
Nora

Dienstag, 22. September 2009

September Grass

Heute war ein wunderschöner Septembertag und beim Füttern der Jukebox kam mir James Taylor's "September Grass" in die Hände und von dort in die Ohren - es passt genau zum milden Sonnenschein und den schon bunt gefärbten Blättern und eben der Septemberluft...




Taylor James Lyrics | September Grass Lyrics


Noch viele schöne Herbsttage
wünsch' ich mir und Euch

Nora

Montag, 21. September 2009

Der rechte Weg...



Der rechte Weg ist der Unbetretene.

Er wird zum falschen Weg,

wenn Du ihn betrittst.



Gruß aus einem Mystic Maze, einem mystischen Irrgarten

Nora

Freitag, 18. September 2009

Glaubenssätze sind keine Wahrheitssätze

Zum wiederholten Male erklärte mir diese Woche ein russischer Patient, was ein russisches Sprichwort sagt:
"Wenn Du morgens aufwachst und keine Schmerzen hast, dann bist Du ein toter Mensch."

Puhhhhhh, was für ein schreckliches Sprichwort.
Und wie er mir es sagt, ist es beinahe so, als wollte er es mir endlich einbläuen.
Funktioniert aber nicht, denn wenn ich dem Satz Glauben schenken würde, dann wäre ich mehr tot als lebendig, denn ich wache meistens ohne Schmerzen auf.

Das ist das beste Beispiel für einen negativen Glaubenssatz, der sich für diesen Mann bewahrheitet.
Oder vielleicht anders herum?
Hat er ihn als seine Wahrheit anerkannt, weil er sehr häufig Schmerzen hat?

Wie auch immer: Glaubenssätze sind keine Wahrheitssätze - aber vielleicht was wir zu unserer Wahrheit machen?

In Zeitzuleben habe ich praktische Tipps gefunden, wie man Glaubenssätze ändern kann.

Was wesentlich ist: Welche Sätze sind für mich nützlich und hilfreich?

Einer meiner Glaubenssätze ist:
"Was immer auch kommt, es ist genau das Richtige für mich."
Ob das nun so ist oder nicht - es ist hilfreich, weil ich so jede Situation besser annehmen und damit umgehen kann.

Was sind Deine Glaubenssätze und hast Du Lust, sie einmal zu hinterfragen?
Falls Dir keine Glaubenssätze spontan einfallen, frage doch einmal nahestehende Menschen, welche Sätze und Sprichwörter Du oft benutzt.
Das kann sehr interessant sein :-)

Einen schönen Start ins Wochenende
wünscht
Nora

Montag, 14. September 2009

Energie bewegt sich in Wellen

"Energy moves in waves.
Waves move in patterns.
Patterns move in rhythms.
A human being is just that,
energy, waves, patterns, rhythms.
Nothing more. Nothing less. A dance."




„Energie bewegt sich in Wellen,
Wellen bewegen sich in Rhythmen.
Ein Mensch ist nichts anderes als Energie,
Wellen, Muster, Rhythmen … nicht
mehr und nicht weniger. Ein Tanz.“

(Gabrielle Roth)


Überall sind Wellen zu spüren: im Atem, in Muskelkontraktionen, im craniosacralen Puls... und wie ein Stein, der ins Wasser fällt, setzen sich die Wellen fort über den Körper hinaus nach außen und so berühren uns auch Wellen von außen nach innen... und so weiter und so fort und so weiter und so fort und so weiter und so fort...

Nora

Samstag, 12. September 2009

5. Deutsche Shiatsu-Tage


"Shiatsu bewegt: Unter diesem Motto finden vom 12. bis 20. September 2009 die 5. Deutschen Shiatsu-Tage statt. Die Aktionswoche wird organisiert von der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e.V. (GSD) und spricht alle an, die die energetische Körperarbeit kennenlernen oder ausprobieren möchten. Vorgestellt werden erstmalig Shiatsu-Gesundheitsübungen für Energie und Lebensfreude
.

Shiatsu ist verwurzelt in der fernöstlichen Philosophie, Heil- und Lebenskunde, regt die Lebensenergie an und fördert die Gesundheit. Von Japan aus hat sich Shiatsu in den letzten 30 Jahren im Westen verbreitet und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger/innen. In der Aktionswoche laden von der GSD anerkannte Praktiker/innen deutschlandweit zu Behandlungen, Gesprächen und Gesundheitsübungen ein.

„Die Shiatsu-Gesundheitsübungen für Energie und Lebensfreude stehen diesmal im Mittelpunkt unserer Aktivitäten“, erläutert Ulrike Schmidt (GSD-Vorstand). „Die Übungen sprechen alle zwölf Meridiane an und zählen wie die Behandlung am Boden oder auf dem Stuhl zu den klassischen Shiatsu-Angeboten. Sie sind leicht und fast überall auszuführen. Wir freuen uns über alle, die Lust haben, die Übungen einfach mal auszuprobieren.“ Gelegenheiten gibt es in der Zeit vom 12. bis zum 20. September viele."

(Text aus der GSD-Seite)

Eine Aktion in Deiner Nähe findest Du sicher hier.

In meiner Praxis gibt es auf Anfrage Shiatsu-Schnupperbehandlungen und Anleitung zu den Shiatsu-Gesundheitsübungen mit einem Leporello zum Mitnehmen.

Einen schönen Samstag
wünscht Euch
Nora

Freitag, 4. September 2009

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden

© Choreograph - istockphoto.com


Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den hübschen hübschen sieh mich nimm mich Tanz
Sondern den Heiligen, den sinnlich animalischen Tanz
Der alles aus den Angeln hebt
Den lass die Katze aus dem Sack Tanz
Den halte den kostbaren Augenblick in den Handflächen und Füssen Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den tauben tölpeligen wackel mit dem Arsch für ihn Tanz
Sondern den wring die Trauer aus unserer Haut Tanz
Den schubst die Laus von der Leber Tanz
Den schlag aus unseren Schultern die Entschuldigung, dass ich da bin Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den affenblöden Nachmachtanz
Ene mene mu ich tanz wie du
Ene mene stich du tanzt wie ich Tanz
Sondern den Grabräuber, den Friedhofsschänder
Den Krustenabfetzer & Wundenaufreisser Tanz
Den reib den Rhythmus roh an unsere Seele Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den netten unsichtbaren gehemmten Schieber
Sondern den filzhaarfliegenden Voodoomama
Schamanen Alteknochenschütteltanz
Den lös uns von der Schalung, gib uns die Flügel zurück Tanz
Den schärf unsere Krallen & Zungen Tanz
Den schupp tote Zellen ab und schlüpf in
Die leuchtende Haut der Liebe Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den wir halten den Atem an und suhlen uns auf der sicheren Seite des Raumes Tanz
Sondern den hier kommt die Dreifaltigkeit Körper
Atem & Beat Tanz
Den sing Halleluja vom Scheitelpunkt unserer Schenkel aus Tanz
Den Mama darf ich?
Den ja du darfst 10 Riesensprünge machen Tanz
Den acht, neun zehn, Achtung! Ich komme
Den jeder darf in unseren Himmel kommen Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Wo in der Kathedrale des Fleisches
Königreiche zusammenstossen
Um ins Licht zurückzubrennen
Um zu entwirren, zu spielen, zu fliegen, zu beten
Um zu wurzeln im Hautheiligtum

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
WIR SIND GEKOMMEN

(Jewel Mathieson, 2003)

- aus "Das Chaos der Stille" von Gabrielle Roth, der Begründerin der Fünf Rhythmen, einer dynamischen Bewegungsmeditation, die so gut tut !

Herzlich
Nora

Mittwoch, 2. September 2009

Poi at Giants Causeway



Gestern hatte ich das dringende Bedürfnis mal wieder Poi zu spielen, leider hat das Wetter am Abend dann aber nicht mehr mitgemacht, so fand ich wenigstens ein bisschen Inspiration in den Poi-Videos.

In In The Footsteps Of Giants Part I ist mehr von der Landschaft zu sehen und von der Musik zu hören (ließ sich aber nicht einbetten :-( ) und Part II, wie ihr oben seht, vereint gleich drei Dinge, die ich sehr schön finde.

1. Irische Landschaft, in diesem Falle Giants Causeway, den ich vor einigen Jahren schon besucht habe und wo diese ganz besonderen Basaltsäulen aus dem Meer kommen, wie auf dem Foto zu sehen ist.



2. Poi-Spiel - das ist gut für Körper und Geist und macht einfach Spaß;
sehr leicht herzustellen aus langen Socken, in die man ein Reissäckchen oder Tennisbälle steckt. Bitte nicht gleich mit Feuer-Poi anfangen :-)
Hier habe ich schon einmal etwas darüber geschrieben.

3. Musik von Afro Celt Sound System, bewegt und immer wieder neu.


Einen ebenso bewegten wie freudevollen Tag
wünscht
Nora