Sonntag, 23. August 2009

Selbstmassage mit den Tennisballsocken



Bei einem Do-In-Tag (Do-In = Selbstbehandlung durch Eigenmassage, Übungen usw.) vor einigen Wochen habe ich nach langer Zeit mal wieder die Tennisballsocken zur Selbstbehandlung entdeckt.

Das ist einfach und hilfreich, wenn Du keine Gelegenheit hast, Dich behandeln zu lassen - was aber natürlich immer viiieeel besser und schöner ist :-)

Du nimmst zwei Tennisbälle, steckst sie in einen Socken und knotest das Ende zu.
Die Socken werden so fest gebunden, dass die Bälle nicht auseinandergleiten.

Eine weitere Variante ist, mehr Bälle zu nehmen (in der Socke mit dem Foto sind es sechs Bälle), um eine größere Fläche abzudecken. Außerdem ist der Druck bei mehreren Bällen nicht so hoch, wie bei nur zwei Bällen.
Wem der Druck trotzdem noch zu hoch ist, der kann eine dünn zusammengerollte Decke nehmen.

Lege die Tennisballsocke unter Dein Kreuzbein, am unteren Ende der Wirbelsäule.
Probiere aus, ob Du Deine Beine aufgestellt oder gestreckt lassen möchtest.



Dann gehe mit der Rolle Stück für Stück weiter nach oben.
Die Dornfortsätze der Wirbelsäule liegen immer in der Kuhle zwischen den zwei Bällen.
Bleibe jeweils für einige Augenblicke dort, wenn es guttut.
Wenn es Punkte gibt, die sehr schmerzhaft sind, dann gehe einfach weiter.

Ich schätze hier sehr eines der Sotai-Prinzipien:

Gehe dahin, wo es leicht geht, wo es Dich hinzieht und es Dir guttut.


Du kannst hoch bis zum Schädelrand gehen.



Die Übung ist zum Aktivieren des Energieflusses und zum Lösen von Verspannungen gedacht.
Experimentiere nicht bei Bandscheibenvorfällen oder anderen eventuell schwerwiegenden Veränderungen der Wirbelsäule.

Achte auf Deinen Körper und gehe sorgsam mit ihm um.

Die Übung ist auch sehr schön, wenn sie abends vor dem Schlafengehen gemacht wird.
Dann geh ich jetzt mal rollen...

Von Herzen
Nora

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