Sonntag, 29. März 2009

Willkommen Buddha


Vor ein paar Tagen kam er zu mir per Post. Ein Sandstein-Buddha. 40 cm groß und ziemlich schwer. Doch trotz guter Verpackung litt er beim Transport.
Am Sockel war schon ein kleines Stück abgebrochen und es zieht sich auch ein Riss durch einen Teil des Sockels.
Was nun? Zurückschicken? Zweimal mit der Lieferantin gesprochen und dann hab ich mir den Buddha nochmal angesehn und ein bisschen mit ihm kommuniziert :-)

Und da war klar: Er bleibt -
da ich sowieso ein Faible habe für das Unperfekte, denn das bringt Einzigartigkeit in die Dinge.

In meinen Craniokursen hatten wir zum Ende eines Kurses immer unsere "Hymne" gesungen;
eine Strophe aus "Anthem" von Leonard Cohen.

"Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack, a crack in everything
That's how the light gets in."

Auch und gerade unsere unperfekten Anteile sind liebenswert und die "Risse" in uns bergen das Potential, Licht einzulassen, zu transformieren und von dort aus zu scheinen.

Sonnige Grüße
Nora

Kommentare:

lucie hat gesagt…

Ich würde jetzt mal sagen, dass war Karma!

"Wenn man etwas betrachtet, unabhängig von den eigenen Erwartungen und Wünschen, sieht man es in seiner ursprünglichen Einfachheit."

Bruce Lee

Konstanze hat gesagt…

"Als der Buddha unter dem Bodhi-Baum Erleuchtung fand, lachte er."
Thich Thien An

Sonntagsgrüsse und viel Freude mit Deinem perfekten Unperfekten

Claudia Nora hat gesagt…

Liebe Lucie, liebe Konstanze,

der Buddha sieht jedenfalls glücklich aus. Wahrscheinlich liegt das auch im Auge des Betrachters :-)
Toll, dass sich hier Bruce Lee und Thich Nhat Hanh zum Zitat treffen ;-)

Liebe Grüße
Nora