Mittwoch, 30. Dezember 2009

Einen wunderbaren Jahreswechsel

© dlstudio - istockphoto.com


Dieses Jahr gibt es zum Jahreswechsel einen Vollmond; und nicht nur das - es ist schon der zweite Vollmond in diesem Monat, was auch als Blue Moon bezeichnet wird.
Dass dieser nun auch noch auf Silvester fällt und es dazu noch eine kleine Teilfinsternis gibt, ist schon etwas Besonderes.
So besonders wie dieses oder eben das nächste Jahr?!


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Möge das Jahr dich mit seinen Geschenken beglücken:
mit den Veilchen des Frühlings,
mit dem Bienensummen des Sommers,
und den rotwangigen Äpfeln des Herbstes.
Der Winter schenke dir die Früchte der Stille für die Seele.
Möge der Mond dir durch sein Licht bekunden,
dass nach mageren wieder volle Tage kommen.

Altirischer Segenswunsch

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Ich wünsche Euch allen einen guten Jahreswechsel in ein wunderbares neues Jahr !

Von Herzen
Nora

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten


All meinen lieben Lesern wünsche ich für die Feiertage

Entspannung

Freude

Liebe

Gelassenheit

Dankbarkeit

Frieden

und ein schönes Weihnachtsfest in bester Gesellschaft, die ihr auf jeden Fall habt,
denn ihr selbst seid mit Euch; der größte Schatz, den man hat und somit auch ein großer Schatz
für die Menschen ist, die mit Euch sind und feiern.

Herzlich

Nora

Dienstag, 22. Dezember 2009

Letzte Chance, damit der Gutschein noch rechtzeitig kommt




Noch zwei Tage bis Weihnachten und auch danach geht das Leben noch weiter...
und trotzdem:
Es herrscht mal wieder Endzeitstimmung im Sinne von "Der Countdown läuft".
Stress ist aber gar nicht gut für das Wohlbefinden, deswegen:

Jetzt ist die letzte Chance, noch rechtzeitig einen Wohlerleben-Gutschein zu bestellen.
Selbstabholer können sich noch ein bisschen mehr Zeit lassen ;-)
Aber auch nach Weihnachten kommen Shiatsu- und Massagegutscheine immer gut an.

Eine entspannte Zeit
wünscht
Nora

Montag, 14. Dezember 2009

Was man auf dem Weihnachtsmarkt alles entdecken kann und welche Geschenke wirklich toll sind


Von oben sieht sie fast aus wie eine Spielzeugpyramide - auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt.



Eine nette Entdeckung: kleines Restaurant mit vielen liebevollen Details, wie diesem Spruch:

"Ein eigen Heim, von lieber Hand geschmückt,
wo Sonnenschein das Menschenherz beglückt.
Das wünsch' ich jedem wär's auch noch so klein
Zu innrer Ruh' und trautem Fröhlichsein."



Diese beiden sind wohl ein Zeichen für die weiße Weihnacht, die wir vielleicht bekommen?


Kompliment an Karlsruhe: Die Lichterpyramide und die vielen Sterne in den Bäumen rundum sehen am Abend einfach wunderschön aus.


Das Beste:

An einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt fanden wir einen Zettel angetackert:

FREE HUGS. Spread Love. (Die FreeHugsCampaign kennt ihr sicher, oder?)

Kostet nichts und gibt soviel; die Verkäuferin kam gerne hinter ihrem Stand hervor und gab uns eine schöne Umarmung.

Übrigens:
Berührung ist eines der schönsten Geschenke. "Dinge" haben wir doch genug.

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Wie wäre es also mit einem Gutschein
für Massagen oder Shiatsu als Weihnachtsgeschenk ?
Einfach WOHLERLEBEN !

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Einen wunderbaren Wochenstart
wünscht
Nora

Freitag, 11. Dezember 2009

Wage die Veränderung

Vor kurzem schickte ich einer Freundin in einer schwierigen Lebenssituation, die nach Veränderung ruft, eine Postkarte.
Auf dieser Karte stand etwa so etwas wie:

Mit den Veränderungen ist es ungefähr so, wie wenn man das Fahrradfahren lernt:
Kurz bevor es wie von selbst geht, scheint es am schwierigsten.

Es ist dieses kleine letzte Stück an einer Bergkuppe, dass am anstrengendsten und kaum mehr zu schaffen scheint. Und wenn man oben angekommen ist, werden wunderbare und große Kräfte wahr, mit denen man seine Welt verändern kann.

Das folgende Video, das dazu passt, schickte mir diese Woche eine liebe Freundin.

Lasst Euch davon inspirieren.



Kleiner Nachtrag: Angst verwandelt sich manchmal in ein "Monster". Sobald ich aber darauf zugehe und es packen will, stellt sich heraus, dass das Monster nur eine Illusion war - und ich unversehrt und stark weitergehn kann.

Einen wunderbaren Freitag
wünscht Euch
Nora

Sonntag, 6. Dezember 2009

Das ist das Haus vom Nikolaus




Das ist manchmal ganz lustig, wie wir uns die Dinge vorstellen.
Kinder können das noch besser als manche Erwachsene.
Viel Spaß beim Zuschauen.

Einen wunderschönen, lichtvollen zweiten Advent
und erfüllenden Nikolaustag
für Euch Alle wünscht

Nora

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Eine Wolke weiß nicht, warum...


Manchmal gibt es Dinge im Leben, die einen sehr beschäftigen oder
Entscheidungen, die zu treffen sind. Dann wägt man vielleicht ab, was es hier für positive und negative Gesichtspunkte gibt. Und für einen Moment überwiegt das Positive und im Anderen das Negative. Dies alles sind Gedanken.

Aber dann gibt es noch das Gefühl dazu. Wie fühlt sich das Eine an, wie das Andere?
Und plötzlich weiß man, wie zu entscheiden ist, weil sich bei dem Für und Wider jeweils ein Gefühl einstellt. Das Eine fühlt sich schwer an, das andere leicht. Und vielleicht weiß man noch gar nicht das 'Warum'.

So ging es mir eine Woche lang und nun, da eine Entscheidung gefallen ist, mehr aus einem Spüren heraus, fühlt es sich leicht an und dadurch richtig.
Und dann kam heute ein Buch zu mir, das ich aufschlug und als Erstes den Satz las:


"Eine Wolke weiß nicht, warum sie
sich in dieser oder jener Richtung
bewegt und gerade mit dieser
Geschwindigkeit
Sie fühlt einen Impuls...
dort muß ich jetzt sein.
Aber der Himmel kennt die Motive
und die Strukturen jenseits aller
Wolken, und du wirst sie auch erkennen,
wenn du dich hoch genug erhebst, um
jenseits der Horizonte zu blicken."

(Richard Bach)

Na, das passt doch mal wieder :-)

Mein Tagesgedanke für Euch:

Vertraue dem großen Ganzen und Deiner Intuition.



Herzliche Grüße aus einem lauen Dezembertag

Nora

Sonntag, 29. November 2009

Engelsentzücken



Sichtbar glücklich, wieder hier zu sein,
sich wieder zeigen zu dürfen,
mit allem, was dran ist.
Zu strahlen in Üppigkeit und Fülle,
glänzend und glückselig.

Längst hat sie angefangen,
die Zeit der Leckereien.
Ich nehm sie mit Genuß!

"Engel können fliegen, weil sie sich nicht so schwer nehmen"

Einen wunderschönen Advent
wünscht
Nora

Montag, 23. November 2009

Willst Du auch ein Somanaut werden?


Somanaut?

Also, "ein Mensch, der nicht wie ein Astronaut den äußeren Weltraum weiter als die meisten Menschen bereist oder wie ein Aquanaut die Tiefen des Meeres, sondern der den menschlichen Körper von innen her erforscht. Und der darin vielleicht im Laufe der Zeit auch schon so etwas wie ein wohlig aufgerichtetes Zuhausegefühl entwickelt hat."

So steht es im Übungsbuch "Der aufrechte Mensch" von Dr. Robert Schleip, den ich als Seminarleiter für Myofascial Release in bereits drei Kursen erlebt habe, in denen jede Minute interessant und spannend war und viel Spaß gemacht hat.

Das Übungsbuch ist einfach, humorvoll, bildhaft geschrieben und hat dazu zwei CDs, Übungskarten und einen Kartenhalter dabei.
Der Übungskurs ist angelehnt an Therapien wie Rolfing, Alexander-Technik, Feldenkrais und der Hakomi-Methode, zur körperorientierten Selbsterfahrung, die davon ausgehen, dass Körper und Psyche sich gegenseitig beeinflussen und formen.

Das ist ein klasse Übungspaket, das ich gerne empfehlen möchte und das für jeden Menschen geeignet ist ---> es gibt hier keine sportlich ehrgeizigen Übungen oder Verrenkungen ;-) Vielmehr wird die Körperwahrnehmung angesprochen.

Einen wunderbaren Start in die neue Woche
wünscht
Nora


Samstag, 21. November 2009

Danke

Heute sage ich einmal DANKE für die Dankeschön-Gesten meiner lieben Klienten.

Das sind manchmal kleine Geschenke, Blumen, Büchlein, Karten, Obst und Gemüse aus eigenem Garten, Süßes, Selbstgemachtes wie Marmelade oder auch Selbstgebasteltes.

Hier etwas Wunderschönes aus Fundstücken ferner Reisen, was mich umso mehr erstaunt und erfreut, dass dies zu mir gekommen ist, ein Duo von einer Muschel aus Korea und einem Bergkristall aus der Schweiz.



Und hier ein Engelgruß im Hortensienbett.


Das Dankeschön geht in diesen Fällen an Andreas und Bärbel.

Und ich freue mich genauso sehr über die Danke-Geschenke, die zu mir kommen, die nicht in den Händen zu halten sind, aber so sehr spürbar sind, wie zum Beispiel:

ein Lächeln,
ein Strahlen in den Augen,
ein offenes Herz nach einer Behandlung,
dem Danke als Wort oder per Mail,
und überhaupt dem Vertrauen, sich in meine Hände zu begeben,

Für all das und noch viel mehr: DANKE!
Das Geben und Nehmen geht nur mit Euch zusammen :-)

Auch für alle, die mich nur virtuell kennen und hier mit oder meist auch ohne Kommentar mitlesen: DANKE!


Ganz herzlich
Nora

Mittwoch, 18. November 2009

Bewusstsein und Potential



"Obwohl ich älter werde
sieht meine Netzhaut immer noch
lebendige Farben.
Nur wenige elektromagnetische Wellen
doch gerade jene
zwischen 0,4 und 0,7 Millimicron.
Das heisst, von dem, was wir 'rot' nennen
bis zu dem, was wir 'blau' nennen.
Und - ich schätze mich glücklich, das sagen zu können -
Meine Trommelfelle
hören immer noch einige Wellen
aus der Fülle des akustischen Meeres.
Einige davon nennen wir Bach.
Ich kann nicht erklären, wie ich bestimmte
Molekulare Strukturen schmecke, doch ich tue es.
Und dasselbe ist es mit Berührung und Geruch.
So bleibe ich in Kontakt
mit dem, was wir Wirklichkeit nennen,
und ich bilde mir viele Meinungen darüber.
Meine Schwierigkeit:
Ich weiss, dass ich die meisten Wellen verpasse.
Weshalb sollten Bienen mehr sehen,
Hunde besser riechen
Fledermäuse genauer hören können?
Und selbst sie verpassen den Großteil der Vorstellung.
Weshalb bloß ein derart kleiner Empfänger
inmitten dieser ganzen Symphonie?
Wenn ich sterbe -
Werde ich dann alles hören?"

(Tom Greening, "Awareness" aus "Shadows of the Sacred")


Es liegen so viele Schätze in uns, die, wenn wir sie freilegen,
unser Erleben intensiver machen können.
Ich höre nicht auf, zu staunen.


Nach meiner kleinen Blog-Pause
wünsche ich Euch einen schönen Mittwoch

Nora

Samstag, 7. November 2009

Zen-Woche Baden-Baden



Ich finde, alle Arbeiten haben etwas Besonderes.
Aber der kleine Buddha ziemlich am Schluß des Videos zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen :-)

Vom 09.-15. November 2009 findet in Baden-Baden die Zen-Woche statt.

"...Eine Woche lang wird in Baden-Baden über diese kulturellen Einflüsse und Beiträge buddhistischen Denkens und Handelns gesprochen. Die Referenten geben Ihnen einen Einblick in buddhistische Sichtweisen auf den Gebieten der Wirtschaftsethik, der Philosophie, der Gesundheit, Kunst und Religion."

Hier geht es zum Programm.

Vielleicht ist das auch für Dich interessant, falls Du in der Nähe wohnst?

Einen schönen Samstagabend
wünscht
Nora

Mittwoch, 4. November 2009

Buddha trägt Brille


Mit dem Glück geht es wie mit der Brille: man hat sie auf der Nase und weiß es nicht.
(aus dem Glücksarchiv.de)


Also, was sagt ihr dazu?

Buddha trägt Brille!

Was meint ihr, was er durch die Brille sieht?

Mehr? Weniger? Genauer? Weiter? Näher? Mehr Details und weniger vom Ganzen?
Oder umgekehrt, mehr vom Ganzen und weniger Details?
Ob sein Blick nun schärfer ist?

Ich glaube, er experimentiert hier nur und ist neugierig, wie die Welt durch unsere Gläser aussieht.
Und vielleicht will er auch sagen: Versucht einmal, mit den Augen eines anderen Menschen zu sehen, um besser zu verstehen?

Einen schönen Mittwoch
wünscht
Nora

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Erscheinungsform des Ki

© Artwork Asia - istockphoto.com


"Das chinesische Schriftzeichen für Ki beinhaltet sowohl den Wortstamm von 'Dampf' als auch von 'Reis'.
In seiner feineren Erscheinungsform bewegt sich das Ki genau wie Dampf nahezu unsichtbar.
In seinen dichteren Aspekten fließt es langsamer oder nimmt Gestalt an, z.B. die von Reis."

(aus: Shiatsu. Grundlagen und Praxis, Carola Beresford-Cooke)


So sehe ich unseren Körper als verdichtete Energie
.
Unsere Energie gibt dem Körper unsere Form.

Dazu fällt mir jetzt gerade ein:

"Wenn Du wissen willst, wie der Wind weht, musst Du den Sand beobachten."


Leider weiß ich nicht, von wem das stammt, erinnere mich nur daran, dass mein Craniosakrallehrer diesen Satz ein- oder bestimmt auch mehrmals zitiert hat (vielleicht ist der Satz auch von ihm?) und seither hab ich dieses Zitat nie vergessen, weil es für mich sehr anschaulich ist und mich in der Körper-Energie-Arbeit mehr verstehen lässt.

Ist das Ki, Chi, die Energie so auch für Dich anschaulich?


Herzlich
Nora


Donnerstag, 22. Oktober 2009

Sand-Fantasie

"You've got a friend" habe ich heute von einem lieben Menschen geschickt bekommen und ich freu mich, dass es diese Sand-Fantasie auch bei youtube gibt, so dass ich sie mit Euch teilen kann.

Ich hab gestaunt, was für wunderschöne Geschichten aus Sand zu machen sind.
Viel Freude beim Anschauen!



Herzlich
Nora

Montag, 19. Oktober 2009

Goldener Oktober-Tag

Zu schön, um drinnen zu arbeiten war es heute und bei Feierabend schon wieder dunkel... da müssen eben die Bilder von gestern herhalten und ein paar Zeilen von Van Morrison.




"And I'm taking in the Indian Summer
And I'm soaking it up in my mind
And I'm pretending that it's paradise
On a golden autumn day, on a golden autumn day"






Herbstlich...
Nora

Sonntag, 18. Oktober 2009

Lymphdrainagette???

Mein Wort des Monats: Lymphdrainagette find ich sehr nett!

Wunderbar, wie sich neue Worte und Bezeichnungen aus einem Wortloch bilden.

Ein Patient, mit dem ich oft lustige Konversationen führe, der mich manchmal aber auch etwas "ärgert" (nicht wirklich...) wollte mich mal wieder milde stimmen. Dafür sagte er, dass die Physiotherapeutinnen die Guten dieser Welt sind usw. usf.
"Ähhemm, ich bin aber keine Physiotherapeutin!"
"Ohhh, achja, also ähm..." suchte er nach einem Wort und kam nicht auf "Masseurin". Da ich ihn aber lange Jahre mit Lymphdrainage behandelte, kam da aus der Not heraus:

"Ja, auch die Lymphdrainagetten sind natürlich die Guten..."

Lymphdrainagette???

Jetzt bin ich also eine "Lymphdrainagette".

Nie gehört, eine neue Wortkreation.
Klingt eigentlich ganz nett, zumindest fallen mir dazu gleich Assoziationen ein wie:

- Joghurette (mmhhh, lecker, schon lange nicht mehr gehabt)
- Nostalgisches Frankreich, La Vie En Rose
- Cafe au lait mit Baguette und Croissant und französischen Chansons dazu



Welche Worte hast Du schon aus der Not heraus erfunden oder gehört?

Einen schönen Sonntag
wünscht
Nora

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Massage - entdecke Dich selbst



"Sei liebevoll gegenüber deinem Körper, achte deinen Körper,
respektiere deinen Körper, sorge für deinen Körper - er ist das Geschenk Gottes.
Behandle ihn gut, dann wird er dir große Geheimnisse enthüllen.
Alles Wachstum hängt davon ab, welche Beziehung du zu deinem Körper hast."

(Osho - The Tantra Vision, Vol. 2, aus "Bewusstheit durch Berührung")


Massage ist, wie ich finde, ein wunderbarer Weg, mehr über Dich und Deinen Körper zu erfahren über direktes Erspüren und Wahrnehmen. Dein Körper ist eine Landschaft, die immer wieder Neues entdecken und bewußt werden lässt.


Ich freue mich auf Deinen Besuch in meiner Praxis.

Einen Tag voller Wohlerleben
wünscht
Nora

Dienstag, 13. Oktober 2009

"Ein Koffer für die letzte Reise"

Gestern bekam ich eine Einladung für die Veranstaltung "Ein Koffer für die letzte Reise" - eine Ausstellung, die von 18.10.-07.11.09 in Heidelberg zu sehen ist.


"...100 Menschen - Frauen und Männer, Alte und Junge, Prominente und Nicht-Prominente - erhielten 100 identische leere Koffer mit der Aufforderung, sie für ihre „letzte Reise“ zu packen. Hinein kamen ähnliche und auch völlig unterschiedliche Dinge: Praktisches und Sentimentales, Erinnerungsstücke und Ausrüstung oder einfach auch NICHTS. Das Ergebnis ist ein faszinierendes und berührendes Bild dessen, was uns Menschen wichtig und nahe ist..."
(Text aus der Oasis-Forum-Seite)



Das klingt für mich sehr interessant und regt zum Nachdenken an.

Was würde ich auf meine und was würdest Du auf Deine letzte Reise einpacken?

Vielleicht ist das auch für Dich eine interessante Veranstaltung oder zumindest ein interessanter Gedanke?


Einen schönen Herbstgruß
Nora

Montag, 12. Oktober 2009

Ein entspanntes Wochenende mit Ultramind



Vergangenes Wochenende hatten wir das Glück, bei uns in Baden-Baden ein Ultramind-Training mit Gaba genießen zu können und haben uns dabei immer wieder in die Alpha-Ebene gebracht.

Entspannend, interessant, inspirierend und natürlich immer besser und besser.

Vielen Dank an Gaba, die ich bisher nur aus dem Internet kannte und nun endlich auch real kennenlernen durfte und vielen Dank an die Teilnehmer, eine kleine und feine Gruppe.

Ich habe hier viel neue Inspirationen zum Thema Entspannung, Intuition, Visualisation und Imagination bekommen.
Dieses Training kann für jeden Menschen eine Bereicherung ins Leben bringen.

Ich starte wunderbar entspannt in die neue Woche
und wünsche Dir einen genauso entspannten Wochenbeginn

Herzlich
Nora

Freitag, 9. Oktober 2009

Tee-Weisheit von heute




"Wer sich selbst liebt, kann Liebe mit anderen teilen."



In diesem Sinne ein schönes, liebevolles Wochenende
wünscht
Nora

die sich sehr auf das Ultramind-Seminar mit Gaba in Baden-Baden freut :-)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Hausregeln

Hier sind unsere Hausregeln.
Irgendwann mal in Irland gefunden und für gut befunden.



Wenn es auf ist, mach' es zu.

Wenn es auf dem Boden liegt, heb' es auf.

Wenn es schmutzig ist, putz' es.

Wenn es hungrig ist, füttere es.

Wenn es traurig ist, liebe es.


Ganz einfach :-)

Was sind Eure Hausregeln?
Gibt es welche, wer macht sie und wer hält sie ein?

Neugierig...
Nora

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ein wunderschöner Tanz, nur anders...

Gleich doppelt gefreut habe ich mich heute, als ich eine Kursgefährtin aus USA, mit der ich einmal ein Zimmer teilte und später keine Daten mehr von ihr hatte, jetzt wieder über ein Netzwerk gefunden habe und dann noch bei ihr dieses Video entdeckt habe.

"Me and Tanja dancing" ist ein wunderschöner Tanz, nur anders.
Tanzen geht auf jeder Ebene und ist eine meiner Lieblings-Kommunikationsformen :-)

Enjoy!



Aus einem verregneten Dienstag
herzlich
Nora

Montag, 5. Oktober 2009

Es ist Herbst

So manch Einer hat es noch nicht gemerkt und schwimmt schon auf dem Trockenen...



... Andere wiederum lassen sich nicht davon beeindrucken und genießen ihr Dasein...



... wieder Andere freuen sich daran und genießen die Natur jetzt...



... es ist Herbst!

Einen guten Start in die Woche
wünscht
Nora

Sonntag, 27. September 2009

Die Fünf Rhythmen als Medizin

Meine allerliebste Meditationspraxis ist das Tanzen der Fünf Rhythmen. Immer und immer wieder, in der Gruppe oder alleine, stundenlang oder minutenlang, am Besten mit Musik, und zur Not geht es auch ohne.

Bei Christina Demmler habe ich gestern die "Fünf Rhythmen als Medizin" näher kennengelernt.

Jeder Rhythmus, jede Phase stärkt eine bestimmte Energie.

Ein Beispiel:
Wenn Du Sicherheit brauchst, Erdung, Vertrauen... wenn Du Sorgen hast, Streß, Panik,
dann tanze Flowing. Dies ist einer der Rhythmen.

Eine Übung dazu kann diese sein:

Stell Dich auf den Boden und verlagere Dein Gewicht auf ein Bein; stell Dir vor, wie Sand in dieses Bein in den Fuß hinunterrieselt. Nimm soviel Sand, bis Du das Gefühl hast, dieses Bein, dieser Fuß ist gut verankert im Boden.
Verlagere Dein Gewicht auf das andere Bein und wiederhole die Übung hier.
Wenn Du nun gut geerdet auf dem Boden stehst, bewege Deinen Körper fließend, rund; laß Dich bewegen und spüre Deine Erdverbundenheit.
Dann kannst Du Dich auch im Raum bewegen - Deine Wurzeln werden trotzdem spürbar sein, auch wenn Du die Füße bewegst.
Dein Körper zeichnet Kurven, Kreise, Spiralen.
Es gibt kein Anfang und kein Ende, jede Bewegung geht in die nächste über.

Probiere es aus und schau dann, wie sich Deine Energie verändert hat.
Unser Körper will bewegt werden.
Wir wollen bewegt werden.

Einen schönen Wochenendausklang
wünscht
Nora

Dienstag, 22. September 2009

September Grass

Heute war ein wunderschöner Septembertag und beim Füttern der Jukebox kam mir James Taylor's "September Grass" in die Hände und von dort in die Ohren - es passt genau zum milden Sonnenschein und den schon bunt gefärbten Blättern und eben der Septemberluft...




Taylor James Lyrics | September Grass Lyrics


Noch viele schöne Herbsttage
wünsch' ich mir und Euch

Nora

Montag, 21. September 2009

Der rechte Weg...



Der rechte Weg ist der Unbetretene.

Er wird zum falschen Weg,

wenn Du ihn betrittst.



Gruß aus einem Mystic Maze, einem mystischen Irrgarten

Nora

Freitag, 18. September 2009

Glaubenssätze sind keine Wahrheitssätze

Zum wiederholten Male erklärte mir diese Woche ein russischer Patient, was ein russisches Sprichwort sagt:
"Wenn Du morgens aufwachst und keine Schmerzen hast, dann bist Du ein toter Mensch."

Puhhhhhh, was für ein schreckliches Sprichwort.
Und wie er mir es sagt, ist es beinahe so, als wollte er es mir endlich einbläuen.
Funktioniert aber nicht, denn wenn ich dem Satz Glauben schenken würde, dann wäre ich mehr tot als lebendig, denn ich wache meistens ohne Schmerzen auf.

Das ist das beste Beispiel für einen negativen Glaubenssatz, der sich für diesen Mann bewahrheitet.
Oder vielleicht anders herum?
Hat er ihn als seine Wahrheit anerkannt, weil er sehr häufig Schmerzen hat?

Wie auch immer: Glaubenssätze sind keine Wahrheitssätze - aber vielleicht was wir zu unserer Wahrheit machen?

In Zeitzuleben habe ich praktische Tipps gefunden, wie man Glaubenssätze ändern kann.

Was wesentlich ist: Welche Sätze sind für mich nützlich und hilfreich?

Einer meiner Glaubenssätze ist:
"Was immer auch kommt, es ist genau das Richtige für mich."
Ob das nun so ist oder nicht - es ist hilfreich, weil ich so jede Situation besser annehmen und damit umgehen kann.

Was sind Deine Glaubenssätze und hast Du Lust, sie einmal zu hinterfragen?
Falls Dir keine Glaubenssätze spontan einfallen, frage doch einmal nahestehende Menschen, welche Sätze und Sprichwörter Du oft benutzt.
Das kann sehr interessant sein :-)

Einen schönen Start ins Wochenende
wünscht
Nora

Montag, 14. September 2009

Energie bewegt sich in Wellen

"Energy moves in waves.
Waves move in patterns.
Patterns move in rhythms.
A human being is just that,
energy, waves, patterns, rhythms.
Nothing more. Nothing less. A dance."




„Energie bewegt sich in Wellen,
Wellen bewegen sich in Rhythmen.
Ein Mensch ist nichts anderes als Energie,
Wellen, Muster, Rhythmen … nicht
mehr und nicht weniger. Ein Tanz.“

(Gabrielle Roth)


Überall sind Wellen zu spüren: im Atem, in Muskelkontraktionen, im craniosacralen Puls... und wie ein Stein, der ins Wasser fällt, setzen sich die Wellen fort über den Körper hinaus nach außen und so berühren uns auch Wellen von außen nach innen... und so weiter und so fort und so weiter und so fort und so weiter und so fort...

Nora

Samstag, 12. September 2009

5. Deutsche Shiatsu-Tage


"Shiatsu bewegt: Unter diesem Motto finden vom 12. bis 20. September 2009 die 5. Deutschen Shiatsu-Tage statt. Die Aktionswoche wird organisiert von der Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland e.V. (GSD) und spricht alle an, die die energetische Körperarbeit kennenlernen oder ausprobieren möchten. Vorgestellt werden erstmalig Shiatsu-Gesundheitsübungen für Energie und Lebensfreude
.

Shiatsu ist verwurzelt in der fernöstlichen Philosophie, Heil- und Lebenskunde, regt die Lebensenergie an und fördert die Gesundheit. Von Japan aus hat sich Shiatsu in den letzten 30 Jahren im Westen verbreitet und findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger/innen. In der Aktionswoche laden von der GSD anerkannte Praktiker/innen deutschlandweit zu Behandlungen, Gesprächen und Gesundheitsübungen ein.

„Die Shiatsu-Gesundheitsübungen für Energie und Lebensfreude stehen diesmal im Mittelpunkt unserer Aktivitäten“, erläutert Ulrike Schmidt (GSD-Vorstand). „Die Übungen sprechen alle zwölf Meridiane an und zählen wie die Behandlung am Boden oder auf dem Stuhl zu den klassischen Shiatsu-Angeboten. Sie sind leicht und fast überall auszuführen. Wir freuen uns über alle, die Lust haben, die Übungen einfach mal auszuprobieren.“ Gelegenheiten gibt es in der Zeit vom 12. bis zum 20. September viele."

(Text aus der GSD-Seite)

Eine Aktion in Deiner Nähe findest Du sicher hier.

In meiner Praxis gibt es auf Anfrage Shiatsu-Schnupperbehandlungen und Anleitung zu den Shiatsu-Gesundheitsübungen mit einem Leporello zum Mitnehmen.

Einen schönen Samstag
wünscht Euch
Nora

Freitag, 4. September 2009

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden

© Choreograph - istockphoto.com


Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den hübschen hübschen sieh mich nimm mich Tanz
Sondern den Heiligen, den sinnlich animalischen Tanz
Der alles aus den Angeln hebt
Den lass die Katze aus dem Sack Tanz
Den halte den kostbaren Augenblick in den Handflächen und Füssen Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den tauben tölpeligen wackel mit dem Arsch für ihn Tanz
Sondern den wring die Trauer aus unserer Haut Tanz
Den schubst die Laus von der Leber Tanz
Den schlag aus unseren Schultern die Entschuldigung, dass ich da bin Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den affenblöden Nachmachtanz
Ene mene mu ich tanz wie du
Ene mene stich du tanzt wie ich Tanz
Sondern den Grabräuber, den Friedhofsschänder
Den Krustenabfetzer & Wundenaufreisser Tanz
Den reib den Rhythmus roh an unsere Seele Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den netten unsichtbaren gehemmten Schieber
Sondern den filzhaarfliegenden Voodoomama
Schamanen Alteknochenschütteltanz
Den lös uns von der Schalung, gib uns die Flügel zurück Tanz
Den schärf unsere Krallen & Zungen Tanz
Den schupp tote Zellen ab und schlüpf in
Die leuchtende Haut der Liebe Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den wir halten den Atem an und suhlen uns auf der sicheren Seite des Raumes Tanz
Sondern den hier kommt die Dreifaltigkeit Körper
Atem & Beat Tanz
Den sing Halleluja vom Scheitelpunkt unserer Schenkel aus Tanz
Den Mama darf ich?
Den ja du darfst 10 Riesensprünge machen Tanz
Den acht, neun zehn, Achtung! Ich komme
Den jeder darf in unseren Himmel kommen Tanz

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Wo in der Kathedrale des Fleisches
Königreiche zusammenstossen
Um ins Licht zurückzubrennen
Um zu entwirren, zu spielen, zu fliegen, zu beten
Um zu wurzeln im Hautheiligtum

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
WIR SIND GEKOMMEN

(Jewel Mathieson, 2003)

- aus "Das Chaos der Stille" von Gabrielle Roth, der Begründerin der Fünf Rhythmen, einer dynamischen Bewegungsmeditation, die so gut tut !

Herzlich
Nora

Mittwoch, 2. September 2009

Poi at Giants Causeway



Gestern hatte ich das dringende Bedürfnis mal wieder Poi zu spielen, leider hat das Wetter am Abend dann aber nicht mehr mitgemacht, so fand ich wenigstens ein bisschen Inspiration in den Poi-Videos.

In In The Footsteps Of Giants Part I ist mehr von der Landschaft zu sehen und von der Musik zu hören (ließ sich aber nicht einbetten :-( ) und Part II, wie ihr oben seht, vereint gleich drei Dinge, die ich sehr schön finde.

1. Irische Landschaft, in diesem Falle Giants Causeway, den ich vor einigen Jahren schon besucht habe und wo diese ganz besonderen Basaltsäulen aus dem Meer kommen, wie auf dem Foto zu sehen ist.



2. Poi-Spiel - das ist gut für Körper und Geist und macht einfach Spaß;
sehr leicht herzustellen aus langen Socken, in die man ein Reissäckchen oder Tennisbälle steckt. Bitte nicht gleich mit Feuer-Poi anfangen :-)
Hier habe ich schon einmal etwas darüber geschrieben.

3. Musik von Afro Celt Sound System, bewegt und immer wieder neu.


Einen ebenso bewegten wie freudevollen Tag
wünscht
Nora

Sonntag, 30. August 2009

Tankstelle Himmel und Wind


Heute brauchte ich Gipfel-Luft. Und beim Anblick der Gleitschirmflieger auf dem Merkur-Gipfel in Baden-Baden wäre ich am liebsten mitgeflogen.

Das ist übrigens eine Möglichkeit, aufzutanken:

Stell dich auf die Spitze eines Berges oder Hügels in den Sturm/Wind
und lasse den Wind durch dich durchblasen.
Der Geist wird geklärt und du wirst gereinigt.

"Offene Räume" geben Trost und mehr Platz
zum Durchatmen.
Lasse dich von der Weite des Himmels nähren
und durch das Blau des Himmels entspannen.


Einen entspannten Sonntagabend
wünscht
Nora

Donnerstag, 27. August 2009

Herzschützer

© Daisy - istockphoto.com

Ein Aspekt des Herzens und ein Meridian der Feuerenergie ist Perikard, auch "Herzschützer" genannt.

Tipp:
Wenn Du aufgeregt oder nervös bist, Angst hast oder Dich emotional belastet fühlst, dann kannst Du mit dem Daumen der einen Hand die Mitte der Handfläche Deiner anderen Hand massieren.
Hier bist Du bei Perikard 8, dem "Palast der Besorgnis". Der Punkt reguliert den Kreislauf und wird Dich beruhigen.


"Herzschützer ist einem riesigen Gänseblümchen ähnlich, dessen kristallweiße Blütenblätter sich in unterschiedlichem und stets wechselndem Maße öffnen, je nach dem, wie sicher wir uns fühlen - das heißt, je nach dem, wie sicher sich unser Herz fühlt. Das Bild ähnelt jenen großen Lotusblüten in buddhistischen Malereien, in deren Mitte Buddha steht. So arbeitet "Herzschützer gemeinsam mit dem Intuitiven Herzen, das ihm weise Führung zuteil werden läßt, und mit dem Romantischen Herzen, das ihn dazu drängt, sich impulsiv zu öffnen."


Irgendwo, wohin ich noch nie gereist bin

Glücklich jenseits aller Erfahrung, haben deine Augen ihre Stille:

In deiner zartesten Gebärde sind Dinge, die mich umfangen,

Oder die ich nicht berühren kann,

da sie mir zu nahe sind

Dein flüchtigster Blick wird mich leicht öffnen

Obwohl ich mich wie Finger verschlossen habe,

Öffnest du mich stets - Blütenblatt für Blütenblatt,

wie der Frühling (geschickt, geheimnisvoll berührend)

seine erste Rose öffnet.

Oder, wenn es dein Wunsch ist, mich zu schließen,

werden ich und mein Leben wundervoll sich schließen, plötzlich,

als ob das Herz dieser Blume sich vorstellte,

daß Schnee behutsam überall hinfällt.

Nichts, was wir in dieser Welt wahrnehmen dürfen,

kommt der Kraft deiner äußersten Zerbrechlichkeit gleich:

ihre Struktur zwingt mich mit der Farbe ihrer Länder,

Tod mit jedem Atemzug und für immer übertragend.

(Ich weiß nicht, was an dir ist, das öffnet und schließt; etwas nur in mir

versteht: die Stimme deiner Augen ist tiefer als alle Rosen)

niemand, nicht einmal der Regen, hat solch winzige Hände.

(E.E. Cummings)



- aus "Aus der Mitte des Herzens lauschen", Hugh Milne


Von Herzen
Nora

Sonntag, 23. August 2009

Selbstmassage mit den Tennisballsocken



Bei einem Do-In-Tag (Do-In = Selbstbehandlung durch Eigenmassage, Übungen usw.) vor einigen Wochen habe ich nach langer Zeit mal wieder die Tennisballsocken zur Selbstbehandlung entdeckt.

Das ist einfach und hilfreich, wenn Du keine Gelegenheit hast, Dich behandeln zu lassen - was aber natürlich immer viiieeel besser und schöner ist :-)

Du nimmst zwei Tennisbälle, steckst sie in einen Socken und knotest das Ende zu.
Die Socken werden so fest gebunden, dass die Bälle nicht auseinandergleiten.

Eine weitere Variante ist, mehr Bälle zu nehmen (in der Socke mit dem Foto sind es sechs Bälle), um eine größere Fläche abzudecken. Außerdem ist der Druck bei mehreren Bällen nicht so hoch, wie bei nur zwei Bällen.
Wem der Druck trotzdem noch zu hoch ist, der kann eine dünn zusammengerollte Decke nehmen.

Lege die Tennisballsocke unter Dein Kreuzbein, am unteren Ende der Wirbelsäule.
Probiere aus, ob Du Deine Beine aufgestellt oder gestreckt lassen möchtest.



Dann gehe mit der Rolle Stück für Stück weiter nach oben.
Die Dornfortsätze der Wirbelsäule liegen immer in der Kuhle zwischen den zwei Bällen.
Bleibe jeweils für einige Augenblicke dort, wenn es guttut.
Wenn es Punkte gibt, die sehr schmerzhaft sind, dann gehe einfach weiter.

Ich schätze hier sehr eines der Sotai-Prinzipien:

Gehe dahin, wo es leicht geht, wo es Dich hinzieht und es Dir guttut.


Du kannst hoch bis zum Schädelrand gehen.



Die Übung ist zum Aktivieren des Energieflusses und zum Lösen von Verspannungen gedacht.
Experimentiere nicht bei Bandscheibenvorfällen oder anderen eventuell schwerwiegenden Veränderungen der Wirbelsäule.

Achte auf Deinen Körper und gehe sorgsam mit ihm um.

Die Übung ist auch sehr schön, wenn sie abends vor dem Schlafengehen gemacht wird.
Dann geh ich jetzt mal rollen...

Von Herzen
Nora

Montag, 17. August 2009

Gut genährt - starke Erde


Nach meinem Urlaub und einigen Seminaren bin ich gut genährt und erfüllt wieder da.
In den Wandlungsphasen würde man diesen Zustand als ein gestärktes Erdelement bezeichnen.
Zur Wandlungsphase Erde, die auch den Spätsommer repräsentiert habe ich 2007 schon etwas mehr geschrieben, das kannst Du hier finden.

Als ich gestern nach vier Tagen wunderschönem Seminar nach Hause kam, stand da schon ein Paket für mich bereit, dessen Inhalt auf das nächste Shiatsu-Projekt wartet.
Im September finden die 5. Deutschen Shiatsu-Tage statt und dazu gibt es diesmal ganz speziell Gesundheitsübungen. Mehr Infos zur Aktion gibt es in den nächsten Wochen.



Weil die Erde als Element gerade so präsent ist, habe ich die Karte für die Meridiane Magen und Milz, die zur "Erde" gehören, oben aufgelegt.

Die Übung ist sehr einfach:

Wir gehen mit einem großen Schritt nach vorne. Dabei strecken sich die Arme nach vorne kreisförmig aus und nehmen auf, was Du brauchst oder was da "auf dem Buffet des Lebens" für Dich liegt.
Dann gehen wir wieder einen Schritt zurück, nehmen das Genommene mit, führen die Hände zum Bauch und legen sie dort auf. Jetzt wird das Aufgenommene verteilt und bewahrt.
Das innere Bild hierbei ist:

Ich nehme mir das, was ich zum Leben brauche.


Ich wünsche Dir einen schönen spätsommerlichen Tag und
dass Du "aus dem Bauch heraus lächeln" kannst :-)

Nora

Dienstag, 11. August 2009

Die Nacht der Sternschnuppen

© leonaruth - istockphoto.com



Wie dunkelblauer Samt
in einer Sommernacht
zeigt sich das Himmelszelt,
wolkenlos.
Da taucht sie auf und verschwindet
wie Seide im Wind.
Voller Glückseligkeit
schau ich ihr nach, der Sternschnuppe.

(Eine neue Version von einem Okto aus 2005/©Nora)


"...das Maximum an sichtbaren Sternschnuppen wird in der Nacht vom 11. auf den 12. August erwartet, dann kann man bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zählen – oder den einzigartigen Anblick einfach genießen..." so steht es im Sterngucker und ich hab gestern schon eine gesehn :-)

Einen schönen Tag und eine wolkenlose Nacht mit Sternenstaub

wünscht
Nora

Sonntag, 9. August 2009

Außergewöhnliche Performances

Immer noch im Urlaub und daher etwas blogfaul mag ich Euch zwischendurch trotzdem gerne über eines meiner Erlebnisse berichten.
Vor einer Woche gab es durch den Industrietempel eine besondere Veranstaltung, den "Sakralen Hafen".

Die Beschreibung lautete:

An vier verschiedenen "vergessenen" Orten werden für einen kurzen, vergänglichen Zeitraum sakrale Klang-Raum-Tanz-Kunstwerke entstehen, die -künstlerisch verarbeitet- Anklänge verschiedener geistiger Traditionen in sich tragen: ein indischer Tempeltanz, eine Butoh-Tanzperformance, eine Kathedralen-Stimmperformance, Sufimusik mit dem Wirbeltanz der Derwische, der Herzschlag der Erde mit einer Trommel-Ritualperformance, all dies unterstützt von einer ungewöhnlichen Form der Lichtgestaltung.

Der erste der vier Orte war wohl der ungewöhnlichste; als wir mit dem Bus dorthin gefahren wurden, erklärte unsere Begleitung, dass wir in das Innere eines Autobahnbrückenpfeilers gehen würden, eine Treppe hinuntersteigend, ins Dunkel und dort sollten wir ganz leise sein.

Dunkelheit gepaart mit einem Raum, aus dem ich nicht herauskomme, ist definitiv eine Herausforderung für mich. Und wenn auch mit gemischten Gefühlen, nehme ich solche Herausforderungen gerne an, weil ich weiß, dass sie eine Chance sind und ich ausserdem gespannt bin, was passiert.

Wir gingen also diese Treppen hinunter, dann wurden die Taschenlampen ausgemacht und die Tür fiel mit einem lauten Knall ins Schloss. Wusscccchhhh! Das wars dann, dunkel und Du kommst hier nicht mehr raus... Ich spürte eine Welle von Angst und Schrecken durch meinen Körper laufen vom Kopf bis zu den Füßen und dort wieder hinaus in die Erde. Und dann war es gut. Es war eine wunderbare Erfahrung, so durchlässig zu sein. Das Angstgefühl setzte sich nicht fest, ich ließ es durch mich in die Erde gehen und war danach ganz ruhig und konnte die Töne, die nun durch drei Menschen erklangen, voll und ganz genießen. Dazu das Geräusch der über uns fahrenden Autos war schon speziell.

Alle Orte waren irgendwo am Mannheimer Hafen.
Am nächsten Ort wartete diese Indische Tempeltänzerin, auch unterhalb einer Brücke, mit ihrer anmutigen Darbietung.




Am dritten Ort gab es die für mich schrägste und noch unbekannteste Performance.
Einen Butoh-Tanz, einen Ausdruckstanz aus Japan.




Die Beleuchtung der nächsten Darbietung ließ den Orient schon erkennen. Dazu noch die Sufi-Musik und schließlich der sich drehende Derwisch und schon vergaßen wir, dass wir uns am Mannheimer Hafen befanden.


Zum guten Schluß versammelten wir uns unter einer Bahnbrücke, von der dann über zwei Treppen 30 Trommler herunterkamen, uns in die Mitte nahmen und uns mit den Trommelschlägen und Fackelträgern umkreisten.


Jeder Ort und jede Performance war ein ganz besonderes Erlebnis und hinterließ viele Eindrücke und auch Körpererfahrungen. Wie schön, dass es so kreative Menschen gibt, die so ein außergewöhnliches Projekt ehrenamtlich auf die Beine stellen. Es folgen sicher noch mehr Projekte dieser Art des Industrietempels.

Ich wünsche Euch genauso bunte und interessante Sommertage.

Herzlich
Nora



Montag, 3. August 2009

Das schönste Herz


Das schönste Herz

Ein junger Mann stand eines Tages auf einem Platz in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz der ganzen Stadt habe.

Viele Menschen versammelten sich um ihn und alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es hatte keinen Fleck und keine Fehler. Alle versammelten Menschen gaben ihm recht. Es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten.

Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut mit seinem schönen Herz. Plötzlich tauchte ein alter Mann auf und sagte: „Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines.“

Die versammelte Menge und der junge Mann schauten auf das Herz des alten Mannes. Dieses schlug kräftig, aber es war voller Narben. Es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen, und es fehlten sogar ganze Teile.

Die Leute starrten ihn an: „Wie kannst du behaupten, dein Herz sei schöner?“ Der junge Mann schaute auf das Herz des alten Mannes, sah dessen Zustand und begann laut zu lachen.

„Du musst scherzen“, sagte er.
„Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Mein Herz ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Furchen."
„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen."

Die Menschen lauschten gespannt, als der Alte weitersprach:

„Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es meinen Mitmenschen und oft geben sie mir dann ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle bei mir passt. Aber weil die Stücke nicht genau gleich sind, habe ich einige grobe Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere ein Stück seines Herzens zurück- gegeben hat.

Das sind die leeren Furchen.
Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen. Erkennst du jetzt die wahre Schönheit?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.

Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz. Dann nahm er ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde im Herzen des jungen Mannes. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.

Sie umarmten sich herzlich und Seite an Seite gingen sie weg - und ließen die betroffene schweigende Menge zurück.

(Autor unbekannt)


Diese Geschichte habe ich von einem lieben Menschen per E-mail bekommen :-)

Von Herzen grüßend
Nora

Donnerstag, 30. Juli 2009

Summertime



"Summertime, and the living is easy..."

Das gab es schon lange nicht mehr und wird gerade drum genossen:
Urlaub auf Balkonia. An einem warmen Sommerabend mit Kerzenlichtern und einem Glas Wein kann es auch zuhause so schön sein.
Und ich gönne mir den Luxus, keine Termine auszumachen; auch nicht Termine mit Freunden, was seeehr verlockend ist, aber momentan noch verlockender, weil so selten:
Freie Zeit, die spontan gelebt wird! Wie schön!

Und wie jeden Abend zur gleichen Zeit, das heisst zur gleichen Dämmerzeit, kommt der Herr Marder vom Dach herunter über den Kirschbaum, der direkt am Balkon steht, guckt dann beinahe vorwurfsvoll, wenn es sich da jemand erlaubt hat, zu sitzen, hält kurz inne und rennt dann runter auf die Wiese und von dort entweder in die Hecke oder bleibt unterm Balkon sitzen und kreischt verärgert.

Gestern habe ich versucht, ihn auf seinem Weg, der jeden Tag exakt der gleiche ist, zu fotografieren. Mit digitalen Kameras sieht man in der Dämmerung aber leider so gut wie nichts im Display und deswegen ist zoomen da auch Glückssache (oder Übungssache??? - Wer hat einen Tipp?)




Termine für Behandlungen nach dem Urlaub können übrigens gerne ausgemacht werden.
Nur die Behandlungen müssen bis zum 18.08.09 warten und danach geht es dann wieder frisch und gut erholt weiter.

Sommer, Sonne, Sonnenschein
wünscht
Nora