Sonntag, 30. November 2008

Energie aus dem Tanz von Bewegung und Stillpunkt

Wenn alles fließt,
ich mit mir im Einklang bin
und mit Dir im Tanz
schließt sich der Kreis
und Energie wächst
aus meinem Inneren
wie Sommerblumen
nach außen
in die Welt

(Nora... inspiriert vom Wave-Tanzen)

*
*
*

"Jede reibungslos funktionierende Technik hat den Anschein von Magie."
(Arthur C. Clarke)

Mittwoch, 26. November 2008

Die Reise eines (bis jetzt ungeliebten) Buches


Manchmal lasse ich Bücher frei. Und manchmal ist es schön, zu erfahren, wie die Reise des Buches verläuft.
Freilassen bedeutet in diesem Fall: ich klebe einen Aufkleber auf das Buch, da steht sowas drauf wie "nimm mich mit, lies mich und lass mich wieder frei". Drauf kommt dann noch die Nummer, auf der ich das Buch in Bookcrossing registriert habe und los geht es; ich lasse das Buch an einem Ort liegen, wo es gefunden werden kann.
Wer es dann findet, kann bei Bookcrossing dazu einen Kommentar schreiben und ich kriege die Nachricht dazu.

Es begann im Mai. Vor dem Urlaub kaufte ich noch schnell ein paar Bücher, lies mich von meinem Buchhändler beraten und so kam ich u.a. zur "Eleganz des Igels", was er mir wärmstens empfohlen hatte. (Jaja, ich weiß, die Autorin wurde mit Preisen überhäuft... soll das irgendwas bedeuten?)
Also habe ich das dicke Buch mit nach Irland geschleppt und mich ca. bis Seite 60 durchgequält mit dem Drang danach, die Autorin kostenlos zu massieren, damit diese schrecklich verkopften Sätze ein Ende haben können und meine Mitmenschen nicht mehr länger Leseproben von mir zu hören bekamen, weil ich es allein nicht mehr ertragen konnte.
Ich beschloss dann, mir das Buch nicht weiter anzutun und es zuhause freizulassen.

Im Juni schickte ich es auf die Reise im ICE von Baden-Baden nach Freiburg.
Fünf Tage später bekam ich die Nachricht, dass es nun in Wettingen, im Kanton Aargau in der Schweiz gelandet ist. Der Finder kam bis Seite 48 und lies es dann wieder frei, weil es auch ihm nicht gefiel.
Der Nächste fand das Buch in Baden in der Schweiz. Er nahm es mit nach Italien in den Urlaub. Dort fing er an zu lesen und auch er wurde nicht fertig damit, weil wie er schreibt, das Buch "nicht so sein Geschmack ist" und er es wahrscheinlich wieder frei lässt.

Da bin ich ja gespannt, wo die nächste Reise hingeht und hoffe sehr für das Buch, dass es endlich den Leser findet, der es zu schätzen weiss ;-)

Montag, 24. November 2008

Smile

Ich hab was Nettes bei Christoph gefunden - das will unbedingt geteilt werden :-)



Wenn das kein Lächeln hervorzaubert, dann weiß ich auch nicht.
Viel Spaß!

Donnerstag, 20. November 2008

Körperübungen - Entschlossen dabeibleiben

Christoph hat in seinem Bandscheibenblog kürzlich über das Thema Bewegung - permanente Motivation ist entscheidend geschrieben. So wie er, mache auch ich und viele andere Kollegen die Erfahrung (und kennen wir das nicht auch teilweise von uns selbst?), dass nur ein geringer Teil der Patienten oder Klienten ihre Übungen regelmässig durchführt.

Noch schwieriger finde ich, wenn der Patient mit Beschwerden von vornherein zu erkennen gibt, dass er nichts an seinem Tages- und Wochenablauf ändern kann (ich würde statt "kann" das Wort "will" einsetzen), aber die Behandlung doch bitteschön seine Beschwerden, möglichst dauerhaft, wegpusten soll.

Wer jedoch etwas für sich tun will und Schwierigkeiten hat, motiviert dranzubleiben - bei demjenigen ist wenigstens das Erkennen da, mit einer Veränderung der Lebensgewohnheiten, z.B. Bewegung, zu mehr Lebensqualität und weniger Beschwerden zu kommen.

Shizuto Masunaga, der Begründer des Zen-Shiatsu schreibt:

"Um in den Genuss der Vorteile verbesserter Gesundheit und gesteigerten Wohlbefindens zu kommen, muss man die (in diesem Fall) Imaginationsübungen regelmäßig ausführen. Doch zu Beginn einer neuen Disziplin wie dieser sind immer Hürden zu überwinden. Die Japaner nennen einen Anfänger, der eine einmal begonnene Sache keine vier Tage durchhält, mikka-bozu (einer, der am dritten Tag aufgibt). Ein weiterführendes Engagement hängt häufig davon ab, ob jemand über den dritten Tag hinaus bei der Sache bleibt. Irgendwie scheint sich um den vierten Tag herum stets ein plötzliches Nachlassen der Motivation einzustellen, unabhängig von der anfangs getroffenen Entscheidung...

...Wie bleibt man also bei einer Disziplin, zu der man sich entschlossen hat?
Zuallererst geht es darum, sich mindestens eine Woche lang daran zu halten. In dieser Phase kommt es darauf an, sich geistig wie körperlich über Gründe und Erfordernisse eines Vorhabens klar zu werden. Wenn der Körper erst einmal fühlt, wie gut ihm das Programm tut, wird er dessen Fortführung ohnehin einfordern.
Es ist bemerkenswert, dass alles, was einem wirklich wichtig ist, immer auf irgendeine Weise erledigt wird.
Das muss nicht heissen, dass alles Erforderliche tatsächlich getan wird. Hier geht es einfach darum, dass die unentbehrlichen Dinge des Lebens im weitesten Sinne Freude bereiten und mit einem guten Gefühl verbunden sein können.
Wenn wir erst einmal erfahren haben, dass etwas angenehm und erfreulich sein kann, finden wir auch die Zeit dafür."

(Shizuto Masunaga - aus "Meridian Dehnübungen")

Montag, 17. November 2008

Berührung - Beyond Words




"BEATA ALEKSANDROWICZ is the co-founder of Pure Massage – and is a passionate believer in the importance, the power and the healing properties of TOUCH. She has throughout her career chronicled how touch, at the most basic level, transforms lives."

In der Zeitschrift Resurgence las ich den Artikel "Beyond Words - The art of communication through touch".

BEATA ALEKSANDROWICZ ist eine Massage-Therapeutin mit einer Mission: Die Wichtigkeit der Berührung in unserer isolierten modernen Gesellschaft zu demonstrieren.
Sie verbrachte einige Zeit bei den Kalahari Buschmännern und gab ihnen Heilbehandlungen.
Die Bilder sind berührend und sagen mehr als tausend Worte.

"Über allem zeigt es die Kraft der Berührung: eine tiefe Kommunikation, die kraftvoller ist als Worte."

Sonntag, 16. November 2008

Follow Your Bliss

"Follow Your Bliss" ist immer wieder aktuell für mich und ein JA zum eigenen Weg.
Sehr ähnlich wie Joseph Campbell es beschreibt, erlebe ich es.
Folgender Ausschnitt stammt aus dem Buch "Kraft der Mythen" wo Bill Moyers ein Interview mit Joseph Campbell führt. Ein tolles Buch; sehr spannend zu lesen, da es einen Dialog wiedergibt und dazu wunderschöne Abbildungen zu sehen sind.

"...If you do follow your bliss, you put yourself on a track that has been there all the while, waiting for you, and the life that you ought to be living is the one you are living. When you can see that, you begin to meet people who are in the field of your bliss, and they open doors to you. I say follow your bliss, and don't be afraid, and doors will open where you didn't know they were going to be."
(Joseph Campbell)



"...dass man sich, indem man seiner Freude folgt, gewissermaßen auf eine Spur bringt, die immer schon da war und auf einen wartete, und das Leben, das man führen sollte, ist genau das Leben, das man führt. Wenn Sie das so sehen können, fangen Sie an, Menschen zu begegnen, die im Feld Ihrer Freude sind, und sie machen Ihnen die Türen auf. Ich sage: Folgen Sie Ihrer Freude, und haben Sie keine Angst, und Türen werden sich öffnen, wo Sie gar nicht damit gerechnet haben."

Donnerstag, 13. November 2008

Schlangen-Massage?

Von einem Haufen Schlangen "massiert" werden?
Stell ich mir schon interessant vor, aber eher spannend als entspannend.

Schaut Euch das selbst an.

Mittwoch, 12. November 2008

"Stummer Masseur mit zierlichen Fäusten" ???

"Die Shiatsu-Sitzauflage verspricht die pure Entspannung für blockierte Benutzer" schreibt die Stuttgarter Zeitung über den stummen Masseur.

"Viele Menschen, vor allem Männer, träumen davon, ihr Leben so zu organisieren, dass alles auf Knopfdruck funktioniert" heisst es da weiter. Aha.

"Der Hersteller empfiehlt aber, die Dienste des elektrischen Masseurs nicht länger als 15 Minuten in Anspruch zu nehmen. Dann sollte man eine kurze Pause einlegen, vielleicht eine Schale grünen Tee trinken und sich auf die nächste Wohlfühleinheit vorbereiten. Je nach Wunsch kneten die Massageköpfe den gesamten Rücken oder nur den oberen oder den unteren Bereich. Der elektrische Masseur ist seinem physischen Pendant also an Ausdauer überlegen, weniger vielleicht an Einfühlungsvermögen."

An Ausdauer überlegen? Machen die Witze? Ich glaube nicht, dass das Gerät am Stück solange läuft, wie unsereins arbeitet. Noch dazu so einfallslos...

"und der Benutzer seufzt wohlig oder stößt leise Klagelaute aus" - etwa wie hier?
Ja, gerne schau ich mir das nochmal an, wenn ich unbedingt was zu lachen brauche.

"Liebhaber von Shiatsu-Massagen dagegen werden an dem Gerät ihre helle Freude haben"

- das wüsste ich aber...



P.S.: Was ist eigentlich ein "blockierter Benutzer"? Bitte, erklärt mir das mal einer? ;-)

Mittwoch, 5. November 2008

Infrarot-Wärme zur Massage

Ganzkörpermassage klingt wunderbar. Da war nur was, was mich immer gestört hat, wenn ich behandelt wurde und auch beim Geben (und zwar trotz gut beheiztem Raum): Das Auskühlen des Körpers, selbst mit Tüchern und Decken nicht immer zu vermeiden und zuviel "Zudecke" ist irgendwie auch nicht so toll. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nicht gerade entspannend ist, wenn auch nur ein Körperteil auskühlt.

Also fragte ich alle möglichen Kollegen, doch ob in meiner Umgebung oder in Fachforen, keiner hatte eine gute Lösung. Tipps von heisser Rolle über Heizdecke auf der Liege oder auch Rotlicht oder Wärmepacks vor oder nach der Massage waren alles nicht die Lösungen, die ich suchte. Und von dem, was mir vorschwebte (eben die Infrarot-Platten) gab es kaum Erfahrungberichte.
Jetzt hab ich es einfach gewagt und an der Decke über der Liege strahlt jetzt eine Infrarot-Heizpaneele (nicht zu verwechseln mit Rotlichtstrahlern!). Die Infrarot-Wärme wird hier nicht in die Luft geblasen, sondern direkt an den Körper abgegeben.

Jetzt kann es richtig kalt werden; auf der Massageliege ist es schön warm.

Montag, 3. November 2008

Sonntag, 2. November 2008

Allerseelen - All Souls Night


(Sehr lange Ladezeit, aber schön)


Zauberhaft ist die Musik von Loreena McKennitt und zum Gedenken aller Seelen möchte ich "All Souls Night" mit Euch teilen. Viel Freude damit!


Hier ist die Ladezeit sehr kurz, dafür auch nur ein Genuss für die Ohren:

Samstag, 1. November 2008

Qualität der Jahreszeit




Ein schönes Geschenk zu dieser Zeit brachte mir eine liebe Freundin.

Die Bedeutung, die dieser Korb für mich hatte ist ein Symbol dafür:

Der Sommer ist zu Ende, die Kürbisse und der Mais symbolisieren die letzte Ernte;
mit den Blumenzwiebeln, die eingepflanzt werden wollen, kündigt sich der Rückzug in die Erde und zu sich selbst an.
Die Kräfte, die in der dunklen Jahreszeit gesammelt werden, streben dann im Frühjahr wieder der Sonne entgegen.
Wie in der Natur, so auch in uns.

Danke, liebe Silvia.