Sonntag, 10. Februar 2008

Wellnesstage - Das waren meine Eindrücke

Wie inzwischen jedes Jahr im Februar finden die Deutschen Wellnesstage hier in Baden-Baden statt.
Klar, dass ich interessiert bin, was es alles Neues gibt oder angeblich Neues oder auch die neuen Methoden, die der Welt noch gefehlt haben und die auch die Lösung für alle Zipperlein sind.

Wollten Sie immer schon mal reiten, dabei kein Risiko haben, das Pferd nicht striegeln müssen, den Stall nicht sauber machen müssen und trotzdem den Effekt der Bewegung haben? Hier ist die Alternative: SlimGalopp
Nein, ich bekomme kein Geld für die Werbung, aber ich hab es ausprobiert und fand es ganz witzig. Einen Ausritt in der Natur stell ich mir allerdings schon schöner vor und mal ehrlich: Wo soll man denn die ganzen Geräte, die inzwischen angeboten werden, unterbringen?

Am nächsten Stand probiere ich "Physiologisches Schuhwerk", diese Schuhe mit der rundlichen Sohle.
Fühlt sich auch interessant an und hat wahrscheinlich seine Vorteile, nur jeder, der diese Schuhe trägt, scheint "einmal infiziert" überhaupt keine anderen Schuhe mehr zu tragen als diese. Hm, da möchte ich doch lieber flexibel bleiben in der Wahl meiner Schuhe und öfters mal wechseln - aber vielleicht teste ich das Ganze nochmal in Ruhe.

Weiter gehts mit "Hören über die Haut", hier ist Ultraschallhören gemeint und das soll gut sein für die mentale und körperliche Balance, unbewusstes Lernen, synchronisieren der Gehirnhälften (ich mach das ganz unspektakulär mit Überkreuz-Bewegungen oder Achten-Denken) usw. Also noch ein technisches Gerät, dass man unbedingt braucht oder auch nicht (ich eher nicht). Ob es tatsächlich funktioniert, weiss ich nicht.
Jedenfalls bedeutet es wieder: Ein Gerät für sich arbeiten lassen und sich mit Nichts auseinandersetzen müssen.

Im Bereich Körperarbeit habe ich nichts Neues entdeckt. Viele Methoden sind einfach in abgewandelter Form in neue Verpackungen gesteckt und neu benannt.
Ich habe mir eine ayurvedische Fussmassage gegönnt, die für meinen Geschmack etwas kräftiger hätte sein können, aber vermutlich gehört das so...

Was ich entdeckt habe und am schönsten fand, war eine Sansula,
ein Klanginstrument, mit dem man wunderschöne Töne hervorbringen kann. Dazu noch ein "Shanti Wind Chime", dass jetzt an meiner Praxiseinganstür hängt.

Das waren nun einige meiner Entdeckungen.
Doch zum Schluss und am Wichtigsten waren natürlich die Begegnungen mit einigen Menschen dort und die Kontakte und Anregungen, die ich mir mitgenommen habe.

Jetzt bleibt noch ein entspannter Sonntagabend,
und den wünsche ich auch allen Lesern.
Bis bald

Claudia Nora Rauch

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