Mittwoch, 31. Dezember 2008

Einen guten Jahreswechsel


Einen guten Rutsch und wunderbaren Jahreswechsel, voller inspirierender Funken und diesmal mit der Extrasekunde, wünsch ich heute allen Lesern und Freunden.

Die "geschenkte Sekunde" hat mich doch interessiert und hier bin ich gelandet und hab ausserdem noch gefunden, "was man wissen kann, aber nicht muss", so hab ich wenigstens im alten Jahr noch gelernt (auch wenn ich denke, ich muss das echt nicht alles wissen!), dass Kühe, wenn sie zuviel Karotten essen, rosa Milch geben...

Bis bald im neuen Jahr :-)

Alles Liebe
Nora

Freitag, 26. Dezember 2008

Jahresrückblick mit einer persönlichen Musiksammlung



Mitte Dezember hatte ich noch kein einziges Geschenk, keine Idee, kaum Weihnachtsstimmung. Dann flog ich nach Berlin und über einem von Sonne durchfluteten Wolkenmeer kamen mir die Inspirationen... diesmal eine Sammlung von nur einigen Musikstücken, die mich durchs Jahr begleiteten, mit jeweils einem kurzen Satz dazu.
So kam eine bunte Mischung zusammen von Musik, die selten im Radio zu hören ist.
Eine Freundin berichtete mir schon, dass sogar ihre vier Wellensittiche bei manchen Stücken ganz still wurden und mit schräggestelltem Kopf lauschten.

Und auch in unser Haus flatterte Weihnachtspost aus London, ganz ähnlich wie meine kleinen Päckchen.
Es war auch eine Compilation mit ganz unterschiedlicher Musik und ein paar Neuentdeckungen für mich.

Ein Song daraus hör' ich jetzt mal mit Euch in meinem Blog - Alison Krauss "Baby, Now That I've Found You", Musikrichtung: Bluegrass - nichts, was ich tagtäglich höre, aber was sich jetzt gerade sehr schön anhört...



Einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag
wünscht Euch
Claudia Nora

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten



Ich wünsche allen meinen Lesern und Freunden frohe Weihnachten und sage auf diesem Weg DANKE für das Jahr.

Danke für die vielen neuen und alten, schönen und erlebnisreichen Begegnungen in meiner Praxis, auf Seminaren und Kursen und Workshops zu Shiatsu, Craniosacralarbeit, Massagen, schamanischen Wochenenden und auch anderen, beim Tanzen, beim Yoga, beim Aikido, bei Enneagramm-Treffen, im Urlaub, im Internet und wo auch immer ich auf interessante Menschen gestoßen bin (da fehlt sicher noch einiges, aber ich hab niemanden wirklich vergessen ;-)

Das Netz meiner Kontakte und guten Gedanken ist inzwischen auf der ganzen Welt verteilt und es ist wunderbar, in Gedanken und Mails für einige Augenblicke mit Menschen verbunden zu sein, die Tausende von Kilometern weit entfernt sind und doch so nah. Genauso schön ist es natürlich, mit den Menschen verbunden zu sein, die um die Ecke und in der Nähe wohnen ;-)

Frohe und entspannte Feiertage
wünscht Euch
Claudia Nora

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Friede



Gesehn letztes Wochenende auf dem Gelände des ZEGG (Zentrum für Experimentelle GesellschaftsGestaltung) in Belzig. Ein ganz besonderer Ort; bei trübem Wetter, aber mit leuchtenden Begegnungen :-)

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Spaß im Einkaufszentrum

Gefunden heute in der New York Times:

"No money? That doesn’t mean you can’t still have fun at the mall":



Das sieht mir nach viel mehr Spaß aus als im Einkaufszentrum auf Geschenkejagd zu gehen.

Let's spin :-)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Eine Geschichte (nicht nur) für den Dezember

Letztes Jahr im Dezember habe ich ihn gefunden und dieses Jahr wieder rausgekramt und schon zweimal verschenkt: "Der kleine König Dezember" von Axel Hacke.
Wie die Dinge so sind, sein könnten, und was da alles ist, was das gewöhnliche Auge nicht sehen kann... ich mag diese Geschichte sehr gerne.

Aus der Amazon-Produktbeschreibung:
"Die Begegnung mit dem kleinen König Dezember II. wird den Ins-Büro-Geher für den Rest seines Lebens prägen. Alles fing so an: Eines Tages entdeckt der Mann in seinem Bücherregal den König. Dieser ist so winzig, dass er in einen Bauchnabel passt. Dafür ist er recht dick und sein roter Königsmantel geht kaum über seinen Bauch. Da, wo er herkommt, ist alles anders: Man wird dort groß und schlau geboren, um danach ein Leben lang immer kleiner und „dümmer“ zu werden. Im Zusammenleben mit dem aufgeweckten König ändert sich wie durch einen Zauber die alltägliche Sicht, man entdeckt plötzlich Dinge, die man vorher nie gesehen hat, stellt Fragen, an die man nie gedacht hat. Man kann mit Dezember über die Unsterblichkeit philosophieren oder über den Sinn von Träumen nachdenken. Seine Träume bewahrt Dezember II in Schachteln auf."


Mittwoch, 3. Dezember 2008

Gesunde Geschenke zu Weihnachten

Im Focus zu lesen:

"Im stressigen Alltag auch Phasen der Entspannung einzuplanen, schont die Nerven und schützt die Gesundheit. Deshalb werden Wellness-Geschenke immer beliebter. Ein Tag im Freizeitbad oder in der Saunalandschaft sind meist schon zwischen zehn und 30 Euro zu haben. Massagen, Shiatsu- und Reiki-Behandlungen gibt es je nach Anbieter und Dauer..."
hier weiterlesen

Genau, finde ich auch -
Geschenke für die Gesundheit und für das Wohlbefinden sind die schönsten Geschenke.
Die Gutscheine warten schon auf freudige Abnehmer :-)


Einen Tag voller Wohlerleben
wünscht Nora

Montag, 1. Dezember 2008

Edelstein mit fünf Facetten

Sonnenstrahlen tanzen auf ihrem Gesicht

Die milde Ernte wartet

Braune Blätter fallen spiralenförmig zu Boden

Eis zersplittert im Fluß und beginnt zu fließen

Frühlingshaftes Lachen liegt in der Luft -

Ein Edelstein mit fünf Facetten

Ist diese Welt,

Die sich in Gottes Busen dreht


(aus "Wie Schneeflocken fallen - Shiatsu als spirituelle Praxis" - Simon Fall)

Sonntag, 30. November 2008

Energie aus dem Tanz von Bewegung und Stillpunkt

Wenn alles fließt,
ich mit mir im Einklang bin
und mit Dir im Tanz
schließt sich der Kreis
und Energie wächst
aus meinem Inneren
wie Sommerblumen
nach außen
in die Welt

(Nora... inspiriert vom Wave-Tanzen)

*
*
*

"Jede reibungslos funktionierende Technik hat den Anschein von Magie."
(Arthur C. Clarke)

Mittwoch, 26. November 2008

Die Reise eines (bis jetzt ungeliebten) Buches


Manchmal lasse ich Bücher frei. Und manchmal ist es schön, zu erfahren, wie die Reise des Buches verläuft.
Freilassen bedeutet in diesem Fall: ich klebe einen Aufkleber auf das Buch, da steht sowas drauf wie "nimm mich mit, lies mich und lass mich wieder frei". Drauf kommt dann noch die Nummer, auf der ich das Buch in Bookcrossing registriert habe und los geht es; ich lasse das Buch an einem Ort liegen, wo es gefunden werden kann.
Wer es dann findet, kann bei Bookcrossing dazu einen Kommentar schreiben und ich kriege die Nachricht dazu.

Es begann im Mai. Vor dem Urlaub kaufte ich noch schnell ein paar Bücher, lies mich von meinem Buchhändler beraten und so kam ich u.a. zur "Eleganz des Igels", was er mir wärmstens empfohlen hatte. (Jaja, ich weiß, die Autorin wurde mit Preisen überhäuft... soll das irgendwas bedeuten?)
Also habe ich das dicke Buch mit nach Irland geschleppt und mich ca. bis Seite 60 durchgequält mit dem Drang danach, die Autorin kostenlos zu massieren, damit diese schrecklich verkopften Sätze ein Ende haben können und meine Mitmenschen nicht mehr länger Leseproben von mir zu hören bekamen, weil ich es allein nicht mehr ertragen konnte.
Ich beschloss dann, mir das Buch nicht weiter anzutun und es zuhause freizulassen.

Im Juni schickte ich es auf die Reise im ICE von Baden-Baden nach Freiburg.
Fünf Tage später bekam ich die Nachricht, dass es nun in Wettingen, im Kanton Aargau in der Schweiz gelandet ist. Der Finder kam bis Seite 48 und lies es dann wieder frei, weil es auch ihm nicht gefiel.
Der Nächste fand das Buch in Baden in der Schweiz. Er nahm es mit nach Italien in den Urlaub. Dort fing er an zu lesen und auch er wurde nicht fertig damit, weil wie er schreibt, das Buch "nicht so sein Geschmack ist" und er es wahrscheinlich wieder frei lässt.

Da bin ich ja gespannt, wo die nächste Reise hingeht und hoffe sehr für das Buch, dass es endlich den Leser findet, der es zu schätzen weiss ;-)

Montag, 24. November 2008

Smile

Ich hab was Nettes bei Christoph gefunden - das will unbedingt geteilt werden :-)



Wenn das kein Lächeln hervorzaubert, dann weiß ich auch nicht.
Viel Spaß!

Donnerstag, 20. November 2008

Körperübungen - Entschlossen dabeibleiben

Christoph hat in seinem Bandscheibenblog kürzlich über das Thema Bewegung - permanente Motivation ist entscheidend geschrieben. So wie er, mache auch ich und viele andere Kollegen die Erfahrung (und kennen wir das nicht auch teilweise von uns selbst?), dass nur ein geringer Teil der Patienten oder Klienten ihre Übungen regelmässig durchführt.

Noch schwieriger finde ich, wenn der Patient mit Beschwerden von vornherein zu erkennen gibt, dass er nichts an seinem Tages- und Wochenablauf ändern kann (ich würde statt "kann" das Wort "will" einsetzen), aber die Behandlung doch bitteschön seine Beschwerden, möglichst dauerhaft, wegpusten soll.

Wer jedoch etwas für sich tun will und Schwierigkeiten hat, motiviert dranzubleiben - bei demjenigen ist wenigstens das Erkennen da, mit einer Veränderung der Lebensgewohnheiten, z.B. Bewegung, zu mehr Lebensqualität und weniger Beschwerden zu kommen.

Shizuto Masunaga, der Begründer des Zen-Shiatsu schreibt:

"Um in den Genuss der Vorteile verbesserter Gesundheit und gesteigerten Wohlbefindens zu kommen, muss man die (in diesem Fall) Imaginationsübungen regelmäßig ausführen. Doch zu Beginn einer neuen Disziplin wie dieser sind immer Hürden zu überwinden. Die Japaner nennen einen Anfänger, der eine einmal begonnene Sache keine vier Tage durchhält, mikka-bozu (einer, der am dritten Tag aufgibt). Ein weiterführendes Engagement hängt häufig davon ab, ob jemand über den dritten Tag hinaus bei der Sache bleibt. Irgendwie scheint sich um den vierten Tag herum stets ein plötzliches Nachlassen der Motivation einzustellen, unabhängig von der anfangs getroffenen Entscheidung...

...Wie bleibt man also bei einer Disziplin, zu der man sich entschlossen hat?
Zuallererst geht es darum, sich mindestens eine Woche lang daran zu halten. In dieser Phase kommt es darauf an, sich geistig wie körperlich über Gründe und Erfordernisse eines Vorhabens klar zu werden. Wenn der Körper erst einmal fühlt, wie gut ihm das Programm tut, wird er dessen Fortführung ohnehin einfordern.
Es ist bemerkenswert, dass alles, was einem wirklich wichtig ist, immer auf irgendeine Weise erledigt wird.
Das muss nicht heissen, dass alles Erforderliche tatsächlich getan wird. Hier geht es einfach darum, dass die unentbehrlichen Dinge des Lebens im weitesten Sinne Freude bereiten und mit einem guten Gefühl verbunden sein können.
Wenn wir erst einmal erfahren haben, dass etwas angenehm und erfreulich sein kann, finden wir auch die Zeit dafür."

(Shizuto Masunaga - aus "Meridian Dehnübungen")

Montag, 17. November 2008

Berührung - Beyond Words




"BEATA ALEKSANDROWICZ is the co-founder of Pure Massage – and is a passionate believer in the importance, the power and the healing properties of TOUCH. She has throughout her career chronicled how touch, at the most basic level, transforms lives."

In der Zeitschrift Resurgence las ich den Artikel "Beyond Words - The art of communication through touch".

BEATA ALEKSANDROWICZ ist eine Massage-Therapeutin mit einer Mission: Die Wichtigkeit der Berührung in unserer isolierten modernen Gesellschaft zu demonstrieren.
Sie verbrachte einige Zeit bei den Kalahari Buschmännern und gab ihnen Heilbehandlungen.
Die Bilder sind berührend und sagen mehr als tausend Worte.

"Über allem zeigt es die Kraft der Berührung: eine tiefe Kommunikation, die kraftvoller ist als Worte."

Sonntag, 16. November 2008

Follow Your Bliss

"Follow Your Bliss" ist immer wieder aktuell für mich und ein JA zum eigenen Weg.
Sehr ähnlich wie Joseph Campbell es beschreibt, erlebe ich es.
Folgender Ausschnitt stammt aus dem Buch "Kraft der Mythen" wo Bill Moyers ein Interview mit Joseph Campbell führt. Ein tolles Buch; sehr spannend zu lesen, da es einen Dialog wiedergibt und dazu wunderschöne Abbildungen zu sehen sind.

"...If you do follow your bliss, you put yourself on a track that has been there all the while, waiting for you, and the life that you ought to be living is the one you are living. When you can see that, you begin to meet people who are in the field of your bliss, and they open doors to you. I say follow your bliss, and don't be afraid, and doors will open where you didn't know they were going to be."
(Joseph Campbell)



"...dass man sich, indem man seiner Freude folgt, gewissermaßen auf eine Spur bringt, die immer schon da war und auf einen wartete, und das Leben, das man führen sollte, ist genau das Leben, das man führt. Wenn Sie das so sehen können, fangen Sie an, Menschen zu begegnen, die im Feld Ihrer Freude sind, und sie machen Ihnen die Türen auf. Ich sage: Folgen Sie Ihrer Freude, und haben Sie keine Angst, und Türen werden sich öffnen, wo Sie gar nicht damit gerechnet haben."

Donnerstag, 13. November 2008

Schlangen-Massage?

Von einem Haufen Schlangen "massiert" werden?
Stell ich mir schon interessant vor, aber eher spannend als entspannend.

Schaut Euch das selbst an.

Mittwoch, 12. November 2008

"Stummer Masseur mit zierlichen Fäusten" ???

"Die Shiatsu-Sitzauflage verspricht die pure Entspannung für blockierte Benutzer" schreibt die Stuttgarter Zeitung über den stummen Masseur.

"Viele Menschen, vor allem Männer, träumen davon, ihr Leben so zu organisieren, dass alles auf Knopfdruck funktioniert" heisst es da weiter. Aha.

"Der Hersteller empfiehlt aber, die Dienste des elektrischen Masseurs nicht länger als 15 Minuten in Anspruch zu nehmen. Dann sollte man eine kurze Pause einlegen, vielleicht eine Schale grünen Tee trinken und sich auf die nächste Wohlfühleinheit vorbereiten. Je nach Wunsch kneten die Massageköpfe den gesamten Rücken oder nur den oberen oder den unteren Bereich. Der elektrische Masseur ist seinem physischen Pendant also an Ausdauer überlegen, weniger vielleicht an Einfühlungsvermögen."

An Ausdauer überlegen? Machen die Witze? Ich glaube nicht, dass das Gerät am Stück solange läuft, wie unsereins arbeitet. Noch dazu so einfallslos...

"und der Benutzer seufzt wohlig oder stößt leise Klagelaute aus" - etwa wie hier?
Ja, gerne schau ich mir das nochmal an, wenn ich unbedingt was zu lachen brauche.

"Liebhaber von Shiatsu-Massagen dagegen werden an dem Gerät ihre helle Freude haben"

- das wüsste ich aber...



P.S.: Was ist eigentlich ein "blockierter Benutzer"? Bitte, erklärt mir das mal einer? ;-)

Mittwoch, 5. November 2008

Infrarot-Wärme zur Massage

Ganzkörpermassage klingt wunderbar. Da war nur was, was mich immer gestört hat, wenn ich behandelt wurde und auch beim Geben (und zwar trotz gut beheiztem Raum): Das Auskühlen des Körpers, selbst mit Tüchern und Decken nicht immer zu vermeiden und zuviel "Zudecke" ist irgendwie auch nicht so toll. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es nicht gerade entspannend ist, wenn auch nur ein Körperteil auskühlt.

Also fragte ich alle möglichen Kollegen, doch ob in meiner Umgebung oder in Fachforen, keiner hatte eine gute Lösung. Tipps von heisser Rolle über Heizdecke auf der Liege oder auch Rotlicht oder Wärmepacks vor oder nach der Massage waren alles nicht die Lösungen, die ich suchte. Und von dem, was mir vorschwebte (eben die Infrarot-Platten) gab es kaum Erfahrungberichte.
Jetzt hab ich es einfach gewagt und an der Decke über der Liege strahlt jetzt eine Infrarot-Heizpaneele (nicht zu verwechseln mit Rotlichtstrahlern!). Die Infrarot-Wärme wird hier nicht in die Luft geblasen, sondern direkt an den Körper abgegeben.

Jetzt kann es richtig kalt werden; auf der Massageliege ist es schön warm.

Montag, 3. November 2008

Sonntag, 2. November 2008

Allerseelen - All Souls Night


(Sehr lange Ladezeit, aber schön)


Zauberhaft ist die Musik von Loreena McKennitt und zum Gedenken aller Seelen möchte ich "All Souls Night" mit Euch teilen. Viel Freude damit!


Hier ist die Ladezeit sehr kurz, dafür auch nur ein Genuss für die Ohren:

Samstag, 1. November 2008

Qualität der Jahreszeit




Ein schönes Geschenk zu dieser Zeit brachte mir eine liebe Freundin.

Die Bedeutung, die dieser Korb für mich hatte ist ein Symbol dafür:

Der Sommer ist zu Ende, die Kürbisse und der Mais symbolisieren die letzte Ernte;
mit den Blumenzwiebeln, die eingepflanzt werden wollen, kündigt sich der Rückzug in die Erde und zu sich selbst an.
Die Kräfte, die in der dunklen Jahreszeit gesammelt werden, streben dann im Frühjahr wieder der Sonne entgegen.
Wie in der Natur, so auch in uns.

Danke, liebe Silvia.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Symptome und eine Geschichte vom samtenen Kaninchen

Heute fühle ich mich "flügellahm"; was ist bloß mit meinen Schultern passiert? Die melden sich und wollen heute gar nichts tun. So ganz kann ich dem Wunsch nicht nachkommen, aber zumindest anerkennen kann ich es.

"Symptome sind Wege nach Hause... Ein Symptom ist eine Art Seufzer, eine Unterbrechung in der Routine des Lebens, ein Loslassen des Vertrauten und ein Eintreten in das Nicht-Vertraute. Ein Symptom ist kein "locker herabhängendes Teil", sondern ein eindrucksvoller, integrierter Ausdruck des Selbst. Im Interpretations-System der traditionellen Akupunktur dient das Symptom als Leitmotiv - es ist ein Hauptthema im Leben eines Menschen, das heraufbeschworen worden ist, um behandelt zu werden, um vollständig zu werden. Es ist eine Bitte um Unterstützung, nicht, um es einfach los zu werden oder in Ordnung zu bringen, sondern, um es auszuhalten und als eine Lebenserfahrung zu ertragen; eine Bitte um Unterstützung, um die Weisheit des Symptoms erkennen zu können und zu sehen, daß man es umarmen kann. Wenn das Symptom nicht länger als Prüfstein - als Ein- oder Ausgang - gebraucht wird, verschwindet es. Es wird wieder erscheinen, sobald es gebraucht wird."

(Danke Dianne Connelly für den Text aus "Alles Weh ist Heimweh")




Eine kleine Geschichte, die zum Thema passt:

"Was ist wirklich?" fragte das Kaninchen eines Tages, als sie Seite an Seite in der Nähe des Kamingitters im Kinderzimmer lagen, ehe Nana kam, um das Zimmer aufzuräumen.
"Bedeutet es, daß Du Dinge hast, die in Dir drinnen summen, und einen hervorstehenden Griff?"
"Wirklich ist nicht, wie Du gemacht bist", sagte das Fell-Pferd. "Es ist etwas, das mit Dir geschieht. Wenn Dich ein Kind lange, sehr lange liebt, nicht bloß, um mit Dir zu spielen, sondern Dich wirklich liebt, dann wirst Du wirklich."
"Tut es weh?" fragte das Kaninchen.
"Manchmal" sagte das Fell-Pferd wahrheitsgemäß; "aber wenn Du wirklich bist, macht es Dir nicht viel aus, verletzt zu werden."
"Passiert es ganz plötzlich, als wäre man aufgespult worden" fragte es, "oder Stück für Stück?"
"Es passiert nicht ganz plötzlich", sagte das Fell-Pferd. "Du wirst. Es dauert sehr lange. Deshalb passiert es nicht so oft bei Leuten, die leicht zerbrechlich sind oder sehr scharfe Kanten haben oder sorgfältig gehalten werden müssen. Im allgemeinen wird dann, wenn Du wirklich geworden bist, Dein Haar weg-geliebt und Deine Augen werden herausgefallen sein, Deine Gelenke werden ausgeleiert und Du wirst sehr abgenutzt sein. Aber all das zählt überhaupt nicht, denn wenn Du erst einmal wirklich bist, kannst Du gar nicht hässlich sein, außer für jene, die es nicht verstehen."

(Auszug aus "Das samtene Kaninchen" von Margery Williams)

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Freudebereiterblog



Dieses wunderschöne Bild stammt von Lisa Rosenrot.
Es ist mir eine große Freude, dass ich es als Geschenk mitnehmen durfte.
Herzlichen Dank dafür.

Lisa schreibt in ihrem Blog:

"Letztendlich wollen die meisten Bloggerinnen, mich eingeschlossen, doch nichts anderes, als anderen und sich selber Freude bereiten."

Genau! Und deswegen hat das Bild auch einen Platz in der Sidebar bekommen,
wo hoffentlich noch mehr Menschen Freude daran finden.

Einen wunderschönen Tag
wünscht
Claudia Nora

Montag, 13. Oktober 2008

Modenschau und Tombola für guten Zweck in Baden-Baden


Am kommenden Sonntag, 19.10. um 15.00, wird es im Kurhaus in Baden-Baden eine Modenschau von Gita Snyders Accessoires & Präsente geben.

Gleichzeitig gibt es eine Tombola, deren Erlös zu Gunsten des Hospizes Kafarnaum geht.
Hier gibt es viele attraktive Preise zu gewinnen, unter anderem einen Gutschein für eine Shiatsu-Behandlung bei Wohlerleben :-)

Sei dabei, um das Hospiz damit zu unterstützen, anderen zu begegnen oder einfach nur weil es Schönes zu sehen gibt.

Eine Zeit voller Wohlerleben
wünscht
Claudia Nora

Sonntag, 12. Oktober 2008

Ärger und Sonstiges

Nachdem mir am Freitag mein Geldbeutel samt Papieren, Bargeld, Geldkarte etc. und auch mein Handy geklaut wurde, war ich im ersten Moment geschockt und dann sehr schnell verärgert über die Situation. Vor allem aber habe ich mich über mich selbst geärgert, weil ich nicht meiner Intuition gefolgt bin, die mir das Ereignis quasi schon voraus-geflüstert hatte.

Am Samstagmorgen, noch nicht gerade bestens gelaunt, ging es schon etwas besser und heute ging es mir wieder richtig gut.
Ich bin froh, dass ich solche Ereignisse schnell loslassen kann.
Ärger behindert uns nämlich nur.

"Du kannst Dich den ganzen Tag ärgern,
verpflichtet bist Du jedoch nicht dazu."

Dies schreibt Arthur Lassen in einem Buch, das ich von einem Klienten geschenkt bekommen habe, der sich täglich einen Spruch vom Tagespaul holt.

Ausserdem hab ich gerade gelesen:
"Immer wenn etwas aus Deinem Leben verschwindet, ist es ein Zeichen dafür, dass etwas Besseres nachkommt."

Na, wenn das so ist... sollte ich dem Dieb noch dankbar sein? Ne, soweit geht es dann doch nicht, aber trotzdem ein netter Gedanke. Bin gespannt, was da Besseres nachkommt :-)

Einen erholsamen Abend
wünscht
Claudia Nora

Freitag, 3. Oktober 2008

Tanzen


Bildquelle: © wachtmeister / PIXELIO www.pixelio.de




„Der schnellste Weg die Gedanken zu beruhigen ist den Körper zu bewegen“



(Gabrielle Roth)


Meditation, um den Geist zur Ruhe zu bringen muss nicht unbedingt bedeuten,
sich in Stille hinzusetzen.
Es gibt viele Wege dorthin; vielleicht ist Ihr Weg auch, sich zu bewegen?

"Gott achtet uns wenn wir arbeiten.
Aber er liebt uns, wenn wir tanzen."


(alte Sufi-Weisheit)

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Ingwertee



Bildquelle: © dietli / PIXELIO www.pixelio.de



Herbst, kühlere Tage, Übergang... Kälte und Feuchtigkeit von aussen.
Hier nehme ich gerne den Ingwer, um Wärme nach innen zu bringen.

1 EL geschälten und geschnittenen Ingwer auf einen halben Liter Wasser und 20 min offen köcheln lassen.
Oder einfach mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Fertig.

Der scharfe Geschmack bringt Hitze und vertreibt eingedrungene Kälte.

Einen gemütlichen Tag
wünscht
Claudia Nora

Sonntag, 21. September 2008

Beweg Dich



Ich hab sie gerade eben im "We are what we do - Blog" entdeckt und ich konnte nicht widerstehen, die Erdmännchen hierherzubringen.
Sich bewegen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun - kann ich nur empfehlen. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß durch die Stadt ist einfacher, manchmal sogar schneller und auf jeden Fall gesünder als mit dem Auto.

We are what we do.

Schönen Abend
Claudia Nora

Montag, 15. September 2008

Brise



"Doch dem, was wie eine Brise weht, lausche ihm, der ununterbrochenen Botschaft, die sich selbst erschafft, aus der Stille." (Rainer Maria Rilke)


Wieder zurück aus einer wunderbaren Woche mit Visionärer Craniosacralarbeit in der Toskana lass ich diesen Ballon hier vorbeiziehen.

Einen Tag voller Wohlerleben
wünscht
Claudia Nora

Dienstag, 2. September 2008

Avocado in der Monatsaktion



Eine Avocado-Maske selbstgemacht in der Natur mit viel Spaß unter dem Motto: Organic facial workshop beim Summer Gathering 2005 in Inishowen.

Dazu die Hälfte einer reifen Avocado mit der Gabel zerdrücken, etwas Honig und Joghurt dazurühren, auftragen, einwirken lassen (15 min), danach mit lauwarmem Wasser abwaschen und fertig ist die weiche rosige Gesichtshaut.
Avocados sind sehr nahrhaft, haben einen hohen Fettanteil und Vitamin E.

Wer es einfacher mag:

Für jede klassische Massage gibt es in der Monatsaktion September "Massage Plus" bei mir als kleines Mitnehmsel ein "Duschschaum Avocado-Öl" mit hochwertigem Avocado-Öl, dezent frischem Duft und rückfettenden Substanzen von der Firma Pino.

Eine Zeit voller Wohlerleben
wünscht Claudia Nora

Samstag, 16. August 2008

Faszination Faszien



"Durch ihre Aktivität leben wir, durch ihr Versagen schrumpfen, schwellen wir an und sterben.

Jede einzelne Faser der gesamten Muskulatur verdankt seine Beweglichkeit diesen flexiblen Septen, die allen Muskeln helfen, ohne Reiben und Zerren über- und umeinander zu gleiten. Sie sorgen nicht nur für diese Gleitfähigkeit, sondern bringen auch Nährstoffe zu allen Stellen des Körpers. Die Nerven in den Faszien sind so zahlreich, dass jede einzelne Zelle des Körpers mit Nervenimpulsen und Flüssigkeit versorgt wird.

Ich kenne keinen Teil des Körpers, der es den Faszien als Forschungsfeld gleich tun kann. Ich glaube, dass sich beim Studium der Faszien mehr reichhaltige und goldene Einsichten auftun werden, als bei irgend einem anderen Aspekt des Körpers.

Die Seele des Menschen mit all ihren Strömen puren Lebenssaftes scheint in den Faszien des Körpers zu fließen.

Wenn Du mit den Faszien arbeitest, behandelst Du die Zweigstellen des Gehirns; und nach den allgemeinen Geschäftsregeln haben die Zweigstellen gewöhnlich die gleichen Eigenschaften wie die Zentrale. Also warum sollte man die Faszien nicht mit dem gleichen Maß an Respekt behandeln wie das Gehirn selbst."

(Zitate von Andrew Taylor Still, in Philosophy of Osteopathy, 1899)


Bei einer Fortbildung "Faszination Faszien" und "Myofascial Release" bei Dr. Robert Schleip durfte ich die Faszien neu kennenlernen. In einem Film von Dr. Jean Claude Guimberteau wurden die Faszien in physiologischen Bewegungen in einem lebenden Menschen gezeigt. In dem Film erinnerten sie mich an ein Spinnennetz; so fein und beweglich und an einem Punkt angefasst, wird doch auch die entfernteste Stelle dadurch berührt.

"Faszien üben nicht nur Stütz- und Verbindungsfunktion aus. Die in ihnen enthaltenen Rezeptoren machen sie zu einem wichtigen Sinnesorgan. Ihre Durchtrittsstellen stimmen oft mit Akupunkturpunkten überein. Faszien enthalten kontraktile Zellen und stehen in Wechselwirkung mit dem Vegetativum, so dass über deren Behandlung auf Letzteres eingewirkt werden kann."
(Dr. Robert Schleip in der Deutschen Zeitschrift für Osteopathie 1, 2004)

Ich freue mich, die neu erlernten myofaszialen Techniken in meine Behandlungen mit einzubringen. So wie die Faszien selbst verbindet diese Arbeit all meine bisherigen Behandlungsweisen.

Ein wunderbares Wochenende
wünscht
Claudia Nora

Donnerstag, 7. August 2008

Die Pause...



"...die Pause...ein noch ungefüllter Raum... ein "Nicht-Ding"...ist insbesondere für die Freiheit des Daseins wichtig...sie gibt uns eine völlig neue Welt. In der Pause lernen die Menschen, dem Schweigen zuzuhören."

(Rollo May)


Schon mehr als fünf Wochen seit dem letzten Blogeintrag.
Nun, das ist auch eine dieser "Pausen".

Heute freue ich mich über meine bevorstehende Fortbildung, die ab morgen losgeht und über die ich sicher berichten werde.
Worum geht's? Myofascial Release!
Mehr dazu, wenn ich zurück bin.

Einen wunderschönen Tag mit sonnigen Pausen
wünscht
Claudia Nora

Dienstag, 1. Juli 2008

Alles fühlt


Da lag es, in der Buchhandlung, als wär es genau für mich bestimmt. "Alles fühlt" von Andreas Weber. Auf dem Umschlag meerestierartige Wesen... ich dachte sofort an eine Szene im Urlaub, die das Gespräch auslöste:
Fühlt die Muschel? Hat die Muschel ein Bewusstsein?

Aber nun von Anfang an:
Urlaub am Meer - Fisch und Meeresfrüchte ganz frisch. Ein Freund möchte für uns alle Muscheln kochen (er kocht wunderbar!). Wir kaufen also Muscheln und am Abend werden die Muscheln geputzt. Ich frage, was ich tun kann und erfahre, dass man diese "Fäden" an den Muscheln entfernen muss. Das mache ich eine Weile bis ich frage: "Was ist denn das?". "Das sind die Bärte, das sind Fühler" ist die Antwort. Plötzlich denke ich: lebt die Muschel eigentlich noch? Ja, die Muschel lebt noch, erfahre ich dann. Um mir das zu zeigen, wird ein Tropfen Zitronensaft in die Muschel getropft und sie schließt sich.
Blitzartig krieg ich ein flaues Gefühl im Bauch und kann diese Bärte nicht weiter von den Muscheln entfernen.
Ich reisse einem Lebewesen bei lebendigem Leib seine Fühler raus?
"Das merkt die Muschel doch gar nicht, die hat doch kein Bewusstsein." So oder so ähnlich dachte unser Koch und Freund und wahrscheinlich viele Menschen.

Da bin ich mir aber gar nicht sicher!

Ja, ich habe die Muscheln dann später auch mitgegessen (und ich gestehe - auch genossen!) und dabei geht es mir gar nicht darum, ob wir alle Vegetarier werden sollten, denn Pflanzen fühlen ja auch.
Für mich geht es darum, mir bewußt zu machen, was ich tue und darum, anderen Lebewesen ihr Fühlen nicht abzusprechen.

Das Thema beschäftigte mich eine ganze Weile und setzte sich fort, als ich dieses Buch fand.
Andreas Weber schreibt:

"Der Kranke, der nicht mehr sprechen kann, das Pantoffeltierchen, das sich zusammenkrampft, bevor die Pikrinsäure es unter dem Deckglas tötet, die kahlen Hühner im stickigen Stall, die welkende Pflanze in stummer Verzweiflung, der Fötus, der sich gegen die Instrumente des Arztes mit Händen und Füßen wehrt - sie alle zeigen, was ihnen widerfährt.
Das Fühlen dieser Wesen tritt in ihren Gesten so unmissverständlich zutage, dass wir uns dem Mitleiden kaum entziehen können. Im Gegenteil: Wir können uns nicht verschließen, weil wir dieselben Gesten von innen kennen. Wir wissen, was wir spüren, wenn unser Körper sich in solchen Schmerzen windet. Wir können stummen Ausdruck im Gefühl nachvollziehen, selbst wenn die zugrunde liegende Erfahrung uns unbekannt ist... Jeder, der von stummen Wesen einen Beweis für sprachliche Intelligenz verlangt und ihr Leiden im Falle des Nichterbringens ignoriert, verachtet nicht nur sie, er verrät auch sich selbst. Er täuscht sich mit der Illusion, anders zu sein.
Leben als solches ist bereits Gefühl, und das Bewusstsein spiegelt dieses fühlende Leben wider. Es gibt keine Subjektivität, die vom Leib entkoppelt wäre."

Mein Gefühl: Alles fühlt - und die Muscheln mag ich lieber im Meer lassen.

Claudia Nora


Samstag, 28. Juni 2008

Beobachten ohne zu bewerten

BEOBACHTE!

Es gibt wenige Dinge, die so wichtig, so spirituell sind, wie beobachten.


(Frederick Buechner, Geistlicher)



„Ich habe noch nie einen faulen Mann gesehen.
Ich habe schon mal einen Mann gesehen,
der niemals rannte, während ich ihm zusah,
und ich habe schon mal einen Mann gesehen,
der zwischen Mittag- und Abendessen schlief,
und der vielleicht mal zu Hause blieb an einem Regentag,
aber er war kein fauler Mann.
Bevor Du sagst, ich wär´ verrückt,
denk´ mal nach, war er ein fauler Mann, oder hat er nur
Dinge getan, die wir als „faul“ abstempeln?

Ich habe noch nie ein dummes Kind gesehen.
Ich habe schon mal ein Kind gesehen, das hin und wieder
etwas gemacht hat, was ich nicht verstand,
oder etwas anders gemacht hat, als ich geplant hatte;
ich habe schon mal ein Kind gesehen,
das nicht dieselben Orte kannte wie ich,
aber das war kein dummes Kind.
Bevor Du sagst, es wäre dumm,
denk´ mal nach, war es ein dummes Kind, oder hat es einfach
nur andere Sachen gekannt als du?

Ich habe mich so intensiv wie nur möglich umgesehen,
habe aber nirgendwo einen Koch entdecken können.
Ich habe jemanden gesehen, der Zutaten kombiniert hat,
die wir dann gegessen haben.
Jemanden, der den Herd angemacht und aufgepasst hat,
dass das Fleisch auf dem Feuer gar wird.
Das alles habe ich gesehen, aber keinen Koch.
Sag´ mir, wenn du hinschaust,
ist das ein Koch, den du siehst, oder siehst du jemanden Dinge tun,
die wir kochen nennen?

Was die einen faul nennen,
nennen die anderen müde oder gelassen,
was die einen dumm nennen,
ist für die anderen einfach ein anderes Wissen.
Ich bin also zu dem Schluss gekommen,
dass es uns allen viel Wirrwarr erspart,
wenn wir das, was wir sehen,
nicht mit unserer Meinung darüber vermischen.
Damit es dir nicht passiert, möchte ich noch sagen:
Ich weiß, was ich hier sage, ist nur meine Meinung.“

-Ruth Bebermeyer, Komponistin und Dichterin-

(aus "Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg)

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Mittwoch, 18. Juni 2008

Shiatsu-Einführungskurs im September

"Gesundheit entsteht aus Lebensfreude"
(Shizuto Masunaga - Begründer des Zen-Shiatsu)


Vor elf Jahren begann ich mit "anlehnen, tigern, einsinken, aufrichten, genießen..."
und ob beruflich oder einfach nur privat erlebe ich Shiatsu als Bereicherung im Leben.
Shiatsu ist etwas für Jede(n), macht Freude und spendet Gesundheit und Wohlbefinden.

Birit Mary von der Shiatsu Schule Freiburg wird vom 19.-21.September 2008 in Baden-Baden einen Shiatsu-Einführungskurs anbieten, bei dem ich ihr assistiere.
Einzelheiten dazu gibt es hier.
Anmeldungen und Infos bitte direkt an die Shiatsu Schule Freiburg richten.

Ich freue mich auf jede(n) Shiatsu-Interessierte(n)
Sonnige Grüße
Claudia Nora

Dienstag, 17. Juni 2008

Wunschgedanken für die Figur


Bildquelle: © der.hohenzoller / PIXELIO www.pixelio.de



Immer wieder werde ich gefragt, ob man durch die Massage auch abnehmen kann und ob ich den "Speck wegmassieren" könnte. In den Google-News für Massage hatte ich jetzt in meinem Postfach den Artikel "Massage gegen mollige Hüften".
Liebe Leute, Massage wirkt sicherlich unterstützend beim Abnehmen, ersetzt jedoch keinesfalls das, was am Besten zum Abnehmen wirkt: gesunde Ernährung in Verbindung mit Bewegung.
Wer trotzdem noch etwas Hüftgold besitzt, dass nicht verschwinden will:
Freundet Euch doch damit an; etwas rund kann nämlich auch sehr schön sein -
und lässt sich natürlich auch gerne massieren ;-)

Einen schönen Abend
Claudia Nora

Mittwoch, 11. Juni 2008

Mein neues Logo




Nach sechs Jahren mit meinem ersten Logo, welches mich gut begleitete,
war die Zeit reif für etwas Neues.
So wurde mein neues Logo im April "geboren" - auf einem recht unüblichen Weg.
Es wurde sozusagen "gechannelt" und ich vertraute darauf, dass genau das Richtige zu mir kommen würde und so war es auch.
Wer sich für ein ganz eigenes Zeichen interessiert (für welchen Zweck auch immer), kann bei Maren Stuewer, die ich schon auf den Wellnesstagen in Baden-Baden entdeckte, mal reinschauen. Sie erstellt die sogenannten Kéta Heilzeichen.

Einen Tag voller Wohlerleben
Claudia Nora

Sonntag, 1. Juni 2008

"Sommerfrische" im Juni



Sonne, sommerliche Temperaturen und schon in Vorurlaubsstimmung?

Spätestens mit dieser Kräuterstempelmassage kommt Urlaubsstimmung auf. Die Aktion "Sommerfrische" ist eine dufte(nde) Kräuterstempelmassage. Die Massagestempel sind hier mit Limetten, Ingwer und Kokos gefüllt.

Einen duften sommerfrischen Tag wünscht
Claudia Nora

Dienstag, 27. Mai 2008

Schmerzmittel aus der Weide



Dieses kleine Schild in einem Kräutergarten erinnerte mich an etwas, was ich längst vergessen hatte:

Im Holz und der Rinde der Weide steckt ein natürliches Schmerzmittel. Die Wirkung der Weidenrinde wurde im 19. Jahrhundert entdeckt (und viel früher schon schrieb Hippokrates in seinen Kräuterbüchern über die Weide als Fiebermittel).
Die Substanz wurde Salicin genannt. Um das Medikament verträglicher zu machen, wurde es zu Azetylsalizylsäure, kurz ASS, umgewandelt und so haben wir heute Aspirin. Dies wird heute nur noch synthetisch hergestellt. Trotzdem ist es gut, zu wissen, wo die Dinge herkommen und was in der Natur so alles steckt.


Einen Tag voller Wohlerleben
Claudia Nora

Sonntag, 25. Mai 2008

Eine Frage der Einstellung



Nach zwei Wochen Urlaub in Irland möchte ich die sonnige Einstellung der Iren mit meinen Lesern teilen.

"Jeder, der diesen Ort besucht, bringt Glück.
Manche beim Hereinkommen.
Manche beim Hinausgehen."

Einen schönen sonnigen Sonntag wünscht
Claudia Nora

Donnerstag, 8. Mai 2008

Kleine Auszeiten




In der Natur scheint jetzt alles plötzlich zu "explodieren", weitet und breitet sich aus, wird die gespeicherte Kraft frei.
So ähnlich zeigt es sich auch bei den Menschen im Moment. Jeder hat viel zu tun und ist sehr geschäftig und beschäftigt.
Um nicht im Strudel des "Was-ich-noch-alles-zu-erledigen-habe" zu versinken, setze ich mich gerne in Ruhe hin und horche und schaue nur... wie heute morgen mit der Kaffeetasse auf dem Balkon.

Einen entspannten Tag mit kleinen Auszeiten wünscht
Claudia Nora

Mittwoch, 16. April 2008

Nochmal Rosen in der Aktion




Die Welt umfasset nicht das Bild der Rose,

Die Phantasie umfasset nicht die Rose.

Vom Seelengarten Botin ist die Rose,

Und Inbegriff der Schönheit ist die Rose.



(Dschalaluddin Rumi)


Wenn der Frühling schon so einen schweren Durchbruch hat, holen wir uns die Blumendüfte eben in Form von Aromamassageöl oder ätherischem Öl in der Duftlampe ins Haus.

Und weil es so schön ist, gibt es nochmals Rosen in der aktuellen Aktion bis zum 09.05.2008.


Einen Tag voller Wohlerleben
Claudia Nora

Donnerstag, 3. April 2008

Meridiane durch Infrarotkamera sichtbar

Meridiane - Energiebahnen, Leitlinien, Energieräume, Strassen unseres Systems, Lebensprinzip - für mich schwierig, zu definieren und in Worte zu packen, da sie vor allem erfahrbar sind.
Es gibt Menschen, die an die Meridiane glauben und andere glauben nicht daran.
Manche wissen, dass es sie gibt und manche glauben zu wissen, dass es sie nicht gibt.

Ich bin kein Mensch, der Beweise braucht; viel mehr erspüre ich lieber, was da ist und vertraue meiner Wahrnehmung.
Trotzdem bin ich natürlich interessiert, was erforscht wird und bin dabei auf die Infrarotbilder von Popp, Schlebusch und Maric-Oehler gestossen.
In ihrer Arbeit Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur (Leitbahnen-Struktur der
Akupunktur) auf der Körperoberfläche
sind auf Seite 2 und 3 die Bilder zu sehen, die die Meridianverläufe zeigen. Danke an die Autoren für diese Arbeit.

Einen Tag voller Wohlerleben, Staunen und Vertrauen
wünscht
Claudia Nora Rauch

Sonntag, 23. März 2008

Gedankenkraft, Spiegelneuronen ...

Wie es sich auswirkt, wenn wir die Handlungen anderer Menschen beobachten, zeigt ein Artikel bei Wissenschaft.de.
"Beobachtet ein Betroffener, wie das bei ihm entfernte Körperteil bei einer gesunden Person massiert wird, gaukeln spezielle Neuronen im Gehirn dem Amputierten die Massage seiner eigenen Extremität vor."

Der Artikel erinnerte mich an die Kraft unserer Gedanken. Negative Gedanken schwächen uns eher und positive Gedanken stärken uns. Richten wir also unseren Focus auf positive und freudvolle Gedanken.
"Jeder meiner Gedanken beeinflusst jede Zelle in meinem Körper" schreibt Kay Pollack
in seinem Buch "Durch Begegnungen wachsen" - Für mehr Achtsamkeit und Nähe im Umgang mit Anderen. Dies ist ein kleines Buch, das sehr schön zu lesen ist, alltagstauglich und jede Seite für sich abgeschlossen.

Ich wünsche allen Lesern einen Zeit voller Wohlerleben
Claudia Nora

Mittwoch, 12. März 2008

Sei wie Wasser und Fluss



"Wasser ändert seine Form und selbst seine Gestalt
Doch behält sein Wesen.
Fluss ändert sein Wasser und selbst seinen Lauf
Doch behält sein Wesen.
Vertraue auf das Unwandelbare im Wandelbaren.
Sei wie Wasser und Fluss.
Bewegen und bleiben, Wandeln und unwandelbar sein.
Wisse und werde weich
Werde weich und verändere Dich
Verändere Dich und harre aus
Sei wie Wasser
Denke wie Fluss.


(aus "Tao der Beziehung")

Mittwoch, 5. März 2008

Aktion März - Schokoladenmassage


(Quelle: pixelio.de)



Der Osterhase kommt bald vorbeigehoppelt und ich finde, man sollte ihn mal schön in Ruhe lassen und lieber meine Monatsaktion ausprobieren, die da heisst:

Schokoladenmassage statt Schokoladenosterhase

Einen Tag voller Wohlerleben
Claudia Nora

Montag, 25. Februar 2008

"Der Klang des Zen"



Heute möchte ich auf eine Veranstaltung in Baden-Baden aufmerksam machen:

"Der Klang des Zen"
Sutra-Konzert mit Zen-Meister Reigen Wang-Genh

1. März 2008
Ort : Spitalkirche ( bei der Therme)
Beginn : 19.00 Uhr
Preise : 6,-/ 8,- euro


"Instrumental begleitet von Mönchen aus dem buddhistischen Kloster Ryumonji im nahegelegenen Elsass, singt und kommentiert Reigen Wang-Genh einige der ältesten und wichtigsten religiösen Texte unserer Zen-Tradition."

Mehr Infomation zu diesem Konzert unter : www.40jahre-sotozen.de

Das Konzert wird veranstaltet von der Zen-buddhistischen Gruppe Baden-Baden
www.zen-baden-baden.de

Eine Zeit voller Wohlerleben
Claudia Nora

Sonntag, 10. Februar 2008

Wellnesstage - Das waren meine Eindrücke

Wie inzwischen jedes Jahr im Februar finden die Deutschen Wellnesstage hier in Baden-Baden statt.
Klar, dass ich interessiert bin, was es alles Neues gibt oder angeblich Neues oder auch die neuen Methoden, die der Welt noch gefehlt haben und die auch die Lösung für alle Zipperlein sind.

Wollten Sie immer schon mal reiten, dabei kein Risiko haben, das Pferd nicht striegeln müssen, den Stall nicht sauber machen müssen und trotzdem den Effekt der Bewegung haben? Hier ist die Alternative: SlimGalopp
Nein, ich bekomme kein Geld für die Werbung, aber ich hab es ausprobiert und fand es ganz witzig. Einen Ausritt in der Natur stell ich mir allerdings schon schöner vor und mal ehrlich: Wo soll man denn die ganzen Geräte, die inzwischen angeboten werden, unterbringen?

Am nächsten Stand probiere ich "Physiologisches Schuhwerk", diese Schuhe mit der rundlichen Sohle.
Fühlt sich auch interessant an und hat wahrscheinlich seine Vorteile, nur jeder, der diese Schuhe trägt, scheint "einmal infiziert" überhaupt keine anderen Schuhe mehr zu tragen als diese. Hm, da möchte ich doch lieber flexibel bleiben in der Wahl meiner Schuhe und öfters mal wechseln - aber vielleicht teste ich das Ganze nochmal in Ruhe.

Weiter gehts mit "Hören über die Haut", hier ist Ultraschallhören gemeint und das soll gut sein für die mentale und körperliche Balance, unbewusstes Lernen, synchronisieren der Gehirnhälften (ich mach das ganz unspektakulär mit Überkreuz-Bewegungen oder Achten-Denken) usw. Also noch ein technisches Gerät, dass man unbedingt braucht oder auch nicht (ich eher nicht). Ob es tatsächlich funktioniert, weiss ich nicht.
Jedenfalls bedeutet es wieder: Ein Gerät für sich arbeiten lassen und sich mit Nichts auseinandersetzen müssen.

Im Bereich Körperarbeit habe ich nichts Neues entdeckt. Viele Methoden sind einfach in abgewandelter Form in neue Verpackungen gesteckt und neu benannt.
Ich habe mir eine ayurvedische Fussmassage gegönnt, die für meinen Geschmack etwas kräftiger hätte sein können, aber vermutlich gehört das so...

Was ich entdeckt habe und am schönsten fand, war eine Sansula,
ein Klanginstrument, mit dem man wunderschöne Töne hervorbringen kann. Dazu noch ein "Shanti Wind Chime", dass jetzt an meiner Praxiseinganstür hängt.

Das waren nun einige meiner Entdeckungen.
Doch zum Schluss und am Wichtigsten waren natürlich die Begegnungen mit einigen Menschen dort und die Kontakte und Anregungen, die ich mir mitgenommen habe.

Jetzt bleibt noch ein entspannter Sonntagabend,
und den wünsche ich auch allen Lesern.
Bis bald

Claudia Nora Rauch

Sonntag, 3. Februar 2008

Valentin - Rosenaktion




"Für mich, soll's rote Rosen regnen,
mir sollten sämtliche Wunder begegnen.
Die Welt sollte sich umgestalten,
und ihre Sorgen für sich behalten."

(Hildegard Knef)




Ab Februar wird es in der Wohlerleben-Praxis jeden Monat ein Themen-Angebot für bestimmte Behandlungen geben, die dann für den jeweiligen Monat auch einen Sonderpreis haben.

Und da Valentino in der Mitte des Monats kommt, liegt es nahe, die Rosen sprechen zu lassen. Vielleicht diesmal auf eine andere Art?

Wie wäre es z.B. mit einem Arrangement "Rosige Zeiten"?
Hier finden Sie meine Rosen-Angebote.

Einen Tag voller Wohlerleben
Claudia Nora

Mittwoch, 30. Januar 2008

Berührung

(Quelle: aboutpixel.com - utadohl)



Wieder einmal haben sich mir neue Dimensionen erschlossen in meiner Arbeit durch eine Shiatsu-Fortbildung von Wilfried Rappenecker: "Auf den Spuren des Ki". Es gäbe viel shiatsu-spezifisches dazu zu erzählen, aber für die meisten Leser wäre das wohl Fachchinesisch. Es gibt aber etwas, was eine Kursteilnehmerin mitgebracht hat, was ich gerne teilen möchte. Es ist ein Gedicht von Rainer Maria Rilke und es ist wundervolle Poesie zum Thema Berührung.

"Hast du noch nie bemerkt, wie verachtete, geringe Dinge sich erholen, wenn sie in die breiten zärtlichen Hände eines Einsamen geraten? Wie kleine Vögel sind sie, denen die Wärme wiederkehrt. Sie rühren sich, wachen auf, und ein Herz beginnt in ihnen zu schlagen, das wie die äußerste Welle eines mächtigen Meeres in den horchenden Händen steigt und fällt."

(R.M.Rilke)

Einen Tag voller Wohlerleben
Claudia Nora

Donnerstag, 17. Januar 2008

Stöckchen

Bei Gaba fand ich heute morgen das Stöckchen und habe es mal aufgehoben und mitgenommen.

20 un- und sinnige Fragen... Und hier die Antworten dazu:

1. Greife das Buch, das dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.
Auf Seite 18 dieses Buches steht nur ein Satz und der lautet:
"Immer wenn wir glauben, wir wissen die Antwort, haben wir wahrscheinlich die Frage vergessen" aus dem Buch "Wie Schneeflocken fallen - Shiatsu als spirituelle Praxis" von Simon Fall. Es lag direkt neben dem PC, weil ich neulich etwas zu den Wandlungsphasen nachgesehn hab.

2. Strecke deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
Meinen Terminkalender.

3. Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?
Da ich keinen eigenen TV habe, muss das bei einem Weihnachtsbesuch gewesen sein, es war "Father Ted" oder so ähnlich, eine witzige irische Serie über Priester.

4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
Es läuft noch das Radio im anderen Raum - wird gleich ausgemacht.

5. Wann hast du den letzten Schritt nach Draussen getan?
Gestern abend um halb acht.

6. Was hast du gerade getan, bevor du diesen Fragebogen begonnen hast?
In igoogle geschaut, welche neuen Blog-Einträge es gibt, die interessant sein könnten und bei Gaba das Stöckchen gefunden.

7. Was trägst du gerade?
Braune Strickjacke, schwarze Hose und ein Lächeln im Gesicht.

8. Hast du letzte Nacht geträumt?
Ja, wie jede Nacht.

9. Wann hast du zum letzten Mal gelacht?
Beim Frühstück.

10. Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
Hm, es gibt eigentlich oft sonderbares zu sehn... ja, sonderbar fand ich das Experiment, wo jemand Pommes von einer bekannten Fast-Food-Kette aufbewahrte und Pommes aus einem kleinen Imbiss. Die Pommes von der Fast-Food-Kette hatten sich auch nach Wochen noch nicht verändert (was ist da nur drin???), die anderen Pommes fingen nach ein paar Tagen an, zu schimmeln.

11. Was war der letzte Film den du gesehen hast?
Das war auf DVD "Das Parfum".

12. Was würdest du kaufen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?
Kaufen... also, sicherlich ein Haus an einem ruhigen Fleckchen mit nix drumrum ausser Pampa ;-), ausserdem ein Abo für sämtliche Kurse, die mich interessieren (Kurs-Hopping ist so eine Leidenschaft...); im Grunde würde ich weniger Dinge kaufen, als Erlebnisse - ich würde mich also mit Wellnessbehandlungen verwöhnen usw.

13. Sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.
Spontan fällt mir Musik ein: ich hab mit 9 Jahren angefangen, Klavier zu spielen, mit 31 Saxophon (beides liegt zur Zeit aber brach) und ich hätte jetzt Lust auf eine Steeldrum.

14. Tanzt du gerne?
Absolut gerne! Im Tanzen kann sich die Seele ausdrücken und das tut ihr gut.

15. George Bush?
Nur noch dieses Jahr durchhalten. Schlimmer kanns nicht mehr werden.

16. Stell dir vor, dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest du es nennen?
Der Name würde mit dem Kind kommen. Deswegen kann ich das nicht beantworten.

17. Und einen Jungen?
Siehe Frage 16

18. Würdest du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
Könnte ich mir vorstellen, steht aber im Moment nicht an.

19. Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?
Ich gehe jetzt schon öfters durch das "Himmelstor" auf meinen "Reisen". Meistens lächle ich die Person am Tor nur an und gehe weiter, es sei denn, ich habe eine Frage für ihn.

20. Jemand, der das hier auch beantworten soll?
Jeder, der Lust dazu hat ist herzlich eingeladen. Bitte mit Link posten, dass wir auch was von den Antworten haben :-)

So, jetzt bleibt nur noch eins:
Ich wünsche allen einen Tag voller Wohlerleben.
Claudia Nora

Montag, 14. Januar 2008

Wärmendes Frühstück



In der Zeit meiner Shiatsu-Ausbildung kam ich in Berührung mit der Fünf-Elemente-Küche.
Die traditionelle chinesische Ernährungslehre beeinflusst unser energetisches Gleichgewicht und bekommt sehr gut. Nun koche und esse ich nicht dogmatisch danach, aber immer wieder und besonders das Frühstück koche ich ungefähr fünf mal die Woche (in verschiedenen Variationen) so, wie ich es hier vorstellen möchte.

Ich gebe Leinsamen und Hafer in einen Topf, gebe Wasser dazu, lasse es immer wieder einkochen. Mehrmals Wasser zugeben bis die Konsistenz so ist, wie man es haben möchte. Wer Hafer nicht mag, kann auch anderes Getreide nehmen.

Einen anderen Topf lasse ich heiss werden (Feuerelement), gebe dann süsse Äpfel oder Birnen (Erdelement) hinein, lasse es ein bisschen brutzeln. Dann Ingwer (Metallelement) dazu geben und umrühren. Danach kommt das Wasserelement ganz einfach mit etwas kaltem Wasser. Wieder umrühren und dann etwas Zitronensaft (Holzelement) dazugeben, umrühren und danach eine winzige Messerspitze Kakaopulver (bitte reines Kakaopulver), welches zum Feuerelement gehört, dazutun. Wieder umrühren. Dann gebe ich noch ein paar Rosinen (Erdelement) dazu und nach Lust und Laune Zimt.

Das gekochte Getreide und Obst kommen dann schon in die Frühstücksschale und manchmal gibt es noch gemahlene Nüsse darauf.
Voila! Schmeckt hervorragend, hält lange satt, ist gut verdaulich und wärmt im Winter.

Alles kann abgeändert werden und scheint nur am Anfang schwierig und zeitaufwendig zu sein. Für mich ist es inzwischen ein Leichtes, geht auch nicht länger als Brote schmieren und ist gesund.

Die Zusammenhänge der Ernährung nach den Fünf Elementen ist komplex, aber sehr einleuchtend und interessant.

Bücher, in denen ich immer wieder nachlese und ausprobiere, sind folgende:

Dienstag, 8. Januar 2008

Wandlungsphase Wasser


"Während der Wintermonate welken die Dinge, sie ziehen sich zurück, gehen nach Hause und treten in eine Phase der Ruhe ein, so wie Seen und Flüsse zufrieren und Schnee fällt. Es ist eine Zeit, in der das Yin das Yang dominiert. Deswegen solltet Ihr es vermeiden, die Yang-Energie übermässig zu beanspruchen."
(aus "Der Gelbe Kaiser")

Wasser ist das Element des Winters, des Alters, die Farbe ist blau/schwarz, der Geschmack ist salzig, das Klima ist die Kälte und die Emotion ist die Angst.

Die Meridiane (Energiebahnen) sind Blase und Niere.

Die Niere speichert die Vitale Essenz, unsere Basiskraft. Sie regiert Knochen und Zähne und zeigt sich auch im Kopfhaar. Sie gibt die Funktion des Hörens und des Gleichgewichtes und bildet die Grundlage für Sexualität und Fruchtbarkeit.

Die Blase verwaltet die Basis-Energie, sammelt die verbrauchten Flüssigkeiten und scheidet sie aus. Sie regiert die Körperrückseite und die Wirbelsäule.

Das Wasserelement liebt ein gleichmässiges Abwechseln von Arbeitsphasen und Ruhe, sowie gesunde Ernährung.

Geschädigt wird das Wasserelement durch andauernde Angst, Dauerstress, Schlafmangel, Dauerlärm, alle stimulierenden Drogen, auch durch viel Kaffee oder Tee.

(Quelle: Wilfried Rappenecker: Fünf Elemente und Zwölf Meridiane)

Wer in dieser Winterzeit zu innerer Kälte und kalten Füssen neigt, dem empfehle ich ein warmes Fussbad mit Ingwer. Dazu einfach eine Wanne mit warmem Wasser nehmen und in Scheiben geschnittenen Ingwer hineingeben. Die Füsse darin lassen, bis das Wasser anfängt, kühl zu werden. Der Ingwer stimuliert den Nierenpunkt I, der die Wärme in den gesamten Körper weiterleitet.

(Quelle: Elias/Ketcham: Selbstheilung mit den Fünf Elementen)



Buchempfehlungen zum Thema gibt es unterhalb des Beitrages hier.