Donnerstag, 25. Oktober 2007

Poi

Wer hat schon mal von "Poi spielen" gehört?
Gesehen vielleicht?

Als ich im September auf einem Seminar war, beobachtete ich in der Pause, wie eine Teilnehmerin am Waldrand mit bunten Teilen spielte - es sah aus wie Keulen schwingen oder Ähnliches. Es sah so schön aus und ich fragte sie anschliessend, was sie da gemacht hat. Sie antwortete: Ich habe mit Socken-Poi gespielt.
Ja, die einfachen Poi kann man sich selbst basteln aus langen Socken und einem Tennisball oder Reissäckchen darin. Dann gibt es natürlich noch alle möglichen Variationen zu kaufen, wunderschöne mit Tüchern dran, "Drachenschwänzen" oder welche für das Spiel mit dem Feuer.
Zuhause hab ich dann ein bisschen nachgeforscht, mir ein paar Poi bestellt und noch den letzten freien Platz bei einem Workshop mit Nick Woolsey in Mannheim ergattert.
Es gibt ganz viele verschiedene Figuren und im Workshop gab uns Nick eine kleine Aufgabe: Beschreibe mit dem einen Fuss einen Kreis und gleichzeitig mit dem Zeigefinger eine 6 vor und zurück. Ich sag nur: Probiert das mal!
Mit dem Poi spielen ist es ähnlich - nach einer Weile gehen unterschiedlichste Bewegungen zusammen.

Es macht Spass, es sieht schön aus, es ist ein gutes Training für den Körper, fördert die Koordination, aktiviert die beiden Gehirnhälften und es hat (finde ich) teilweise sogar etwas Meditatives. Und es kann wirklich jeder probieren :-)

Hier gibts einen kleinen Einblick:



Na, Lust bekommen, es auch mal zu probieren?
Und wer hat Lust aus der Baden-Badener Region auf einen "Poi-Treff"?

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