Dienstag, 24. Juli 2007

Einblick

"Dann, wenn der Schlaf noch nicht gekommen ist
und die Wachheit schwindet,
offenbart sich das Sein."

(Shiva)

In diesen Momenten, die ich selbst vor allem in craniosakraler Berührung erlebe, ist genau dieses möglich: die Seele (oder was immer es für Sie ist) darf an die Oberfläche kommen und sich zeigen. Wir können "einblicken" oder von einem anderen Standpunkt aus-blicken. Und genau in dem Augenblick kann wirklich Heilung stattfinden.

Dienstag, 17. Juli 2007

Hara

" "Brust heraus - Bauch herein..." - Ein Volk, bei dem dieser Spruch zu einer allgemeinen Anweisung werden konnte, ist in großer Gefahr" - so sagte mir ein Japaner im Jahre 1938. Das war während meines ersten Aufenthaltes in Japan. Damals verstand ich diesen Satz nicht! Heute weiß ich, daß er wahr ist und weiß auch warum."

Diese Zeilen stammen aus dem wunderbaren Buch "Hara - die Erdmitte des Menschen" von Karlfried Graf Dürckheim. Den Satz im oben angegebenen Text zu verstehen, kommt mit der Praxis und den Erklärungen in dem Buch und ist natürlich viel komplexer als die paar Zeilen, die ich unten für Sie geschrieben habe. Es ist eine Essenz daraus.

Aus meiner Shiatsu-Arbeit kann ich es so zusammenfassen:
Im Shiatsu arbeiten wir "aus dem Hara" heraus.
Hara kommt aus dem Japanischen und bedeutet das Zentrum des Körpers, unser Bauch. Mit diesem Zentrum ist aber nicht nur unser körperliches Zentrum gemeint, sondern unsere ganze Verfassung. Aus dem Zentrum kommt unsere Kraft; es ist wie an die Quelle zu gehen.
Shiatsu wird traditionell auf einer Behandlungsmatte auf dem Boden gegeben und hier lassen wir die Schwerkraft für uns arbeiten. Wir brauchen keine Muskelkraft, wir können entspannt und gelassen sein und mit unserem Körpergewicht, aus der Körpermitte, arbeiten.

Früher in meiner Shiatsuausbildung haben wir verschiedene Übungen gemacht, wie z.B. Bewegungen und körperliche Anstrengungen "einfach so" (in unserer "Schulter-Kultur", mit Muskelkraft) und dann "aus dem Hara heraus" praktiziert.
Es geht tatsächlich viel einfacher aus unserer Körpermitte heraus und das Beste ist, es kommt viel mehr beim Anderen an, als wenn ich mit Kraft arbeite.

Jeder Mensch kann im Alltag Kraft aus dem Hara schöpfen.
Manchmal wird es auch instinktiv gemacht - denken Sie mal an ein Marmeladenglas, das schwer zu öffnen ist. Am einfachsten geht es, wenn man das Glas vor den Bauch hält und es von dort aus öffnet. Die Position vor dem Bauch kann der Beginn für viele Bewegungen sein. Probieren Sie es aus.

Noch ein Weg, mehr ins Hara zu kommen ist, den Atem dorthin zu lenken, dort hineinatmen. Zur Unterstützung kann ich meine Hände auf den Bauch legen oder eine Hand auf den Bauch und die andere auf gleicher Höhe auf den Rücken. Das Bewußtwerden dieser Mitte wird das Hara stärken. Spielen Sie einmal damit, wenn Sie etwas zu tun haben und daran denken. Und wenn Sie es probiert haben, wie wäre es dann mit einem Kommentar zum Post?
Viel Spaß!

Mittwoch, 11. Juli 2007

Gartenbewohner


Nachdem die Hortensie vom Garten ins Wohnzimmer umgezogen ist und dort in der Vase weiter blühte, zeigte sich noch ein Bewohner dieser großen Blüte: eine Schnecke,
mit einem so schönen Haus. Die schönste Architektur ist doch in der Natur zu finden, oder nicht?

Dienstag, 3. Juli 2007

Entspannung, Regeneration und Energieaufbau durch Shiatsu

Shiatsu in Verbindung mit Sport ist nichts absolut Neues, aber doch noch nicht weit verbreitet.
So gab ich im Jahr 2005 mit anderen Shiatsu-PraktikerInnen beim Baden-Marathon Karlsruhe den Läufern und Läuferinnen schon Shiatsu-Behandlungen nach dem Lauf. Für die meisten war das eine sehr gute Entspannung und Regeneration nach der Anstrengung.

In Oesterreich setzt jetzt Europameister Bernhard Windhager (24 Stunden Mountainbiken) auf Shiatsu als Behandlungsprogramm und zur Vorbereitung auf die Salzkammergut Trophy.
Hier
können Sie selbst lesen, wie Windhager von Shiatsu "schwärmt".
Da wünsch' ich alles Gute für die Trophy am 14. Juli mit viel Energie!