Montag, 25. Juni 2007

Massagematte...

Wußten Sie schon, daß es eine Massagematte gibt, die "besser massiert als jeder Masseur"?
Na dann, her mit der Matte, da laß ich dann meine Kunden draufliegen und gehe in der Zwischenzeit Kaffee trinken...
Ich besitze kein TV-Gerät, komme deshalb fast nie in den "Genuß" der Fernsehwelt -
oder sollte ich besser sagen "Gott sei Dank" ?
Wie auch immer, dieser Link zu einem Video über den Verkauf einer Massagematte hat bei mir zu großer Belustigung geführt.
Wieso mußte ich nur immer wieder an Horst Schlämmer denken?

Hier geht's lang ;-),
und bitte Ton an!

P.S.: Gibt es wirklich Menschen, die sich solche Sendungen ernsthaft angucken???

Donnerstag, 21. Juni 2007

Wandlungsphase Feuer




"Was dunkel ist, haftet an dem, was hell ist, und macht es dadurch noch größer.
Etwas Leuchtendes, das Licht ausstrahlt, muß etwas in sich haben, das dauerhaft ist, weil es sich andernfalls im Laufe der Zeit verzehren würde.
Alles, was Licht ausstrahlt, ist abhängig von etwas, das es ihm ermöglicht, unablässig zu leuchten."
(aus dem I Ging)

Zum Thema Wandlungsphasen gibt es auch einen Post vom 11.März.

Feuer ist das Element des Sommers, des Mittags, der Höhepunkt des Lebens.
Die Emotion ist die Freude, der stimmhafte Ausdruck ist das Lachen, die Farbe ist rot, der Geschmack ist der bittere, der Geruch der verbrannte und das Klima ist das heiße.

Wenn das Feuer stark ist, ermöglicht es uns eine stille Freude und ruhige Harmonie, Ausgeglichenheit und einen klaren wachen Geist.
Die Kraft des Feuers liegt in der Fähigkeit der Transformation.

Die Meridiane (Energiebahnen) des Feuers sind Herz und Dünndarm (als absolutes Feuer) und Perikard und Dreifacher Erwärmer (als ergänzendes Feuer).

Das Herz ist der Wohnort des Shen (Bewußtsein).
Die Funktion ist Freude und Harmonie.
"Wenn Shen gesund ist, ist der Körper stark, und die Gefühle sind geordnet."
Das Herz regiert außerdem das Blut und die Blutgefäße.
"Das Herz regiert alle Organe, es repräsentiert das Bewußtsein des Menschen. Es ist verantwortlich für Intelligenz, Weisheit und spirituelle Transformation." (aus "Der gelbe Kaiser")

Perikard (auch Herzschützer genannt) schützt das Herz vor äußeren Bedrohungen.
Alle Aufregungs- und Erregungszustände müssen vom Herzen ferngehalten werden - hier ist die Energie von Perikard gefordert. Dies z.B. bei Lampenfieber, Angstsituationen, sexueller Erregung und übergroßer Freude.
Die Funktionen sind Freude und Aktivität.
"Der Herzbeutel ist wie der Hofnarr, der den König (das Herz) zum Lachen bringt, denn er weckt die Freude." (aus "Der gelbe Kaiser")

Der Dünndarm ist auch ein Beschützer des Herzens, besonders in körperlichen und seelischen Schocksituationen.
Außerdem steht er für Assimilation. Das bedeutet die Fähigkeit, Erlebnisse nach einer Zeit der Verdauung zu einem Teil von uns selbst zu machen; und das Brauchbare vom Unbrauchbaren zu unterscheiden.

Der Dreifache Erwärmer ist der einzige Meridian, der nicht mit einem Organ im physiologischen Sinn zusammenhängt.
Er regiert alle Schutzfunktionen und koordiniert die Meridiane miteinander.
Der Name steht für die Drei Brennkammern der traditionellen chinesischen Physiologie.
Unterer Erwärmer: Unterbauch und Becken, Basisfeuer des Menschen, Vorgeburtliche Energie, Kontakt zum Boden.
Mittlerer Erwärmer: Obere Bauchhöhle, nachgeburtliche Energiequelle, Aufnahme und aktiver Umgang mit der Welt.
Oberer Erwärmer: Brustkorb, Energie über die Atmung, Verbindung zur universalen Energie.

"Liebe, emotionale Wärme und Zuwendung harmonisieren das Feuer im Menschen, durch ihren Mangel oder Abwesenheit wird es belastet." (Wilfried Rappenecker: Fünf Elemente und Zwölf Meridiane")

Der gelbe Kaiser sagt:
"In den drei Monaten des Sommers herrscht Überfluß an Sonnenschein und Regen.
Die Energie des Himmels steigt hinab, die Energie der Erde steigt auf. Vermengen sich diese beiden Energien, findet ein Austaush zwischen Himmel und Erde statt. Das ist der Grund dafür, daß Pflanzen reifen und Tiere, Blumen und Früchte reichlich erscheinen.
Zu dieser Zeit des Jahres mögt ihr Euch etwas später zurückziehen, aber ihr solltet immer noch früh am Morgen aufstehen. Meidet Zorn und bleibt körperlich rege, um zu verhindern, daß die Poren sich schließen und das Qi stagniert. Ihr solltet keinem allzu intensiven Sexualleben frönen, obwohl es ein bißchen intensiver sein darf als zu anderen Jahreszeiten. Auf emotionaler Ebene ist es wichtig, fröhlich und heiter zu sein und keinen Groll zu hegen, damit die Energie frei fließen kann und eine Kommunikation zwischen außen und innen herstellen kann. So könnt ihr vermeiden, daß im Herbst Krankheiten auftreten. Zur Jahreszeit des Feuers und des Herzens zählt auch der Spätsommer, der dem Erdelement entspricht. Schwierigkeiten im Sommer können das Herz schädigen und manifestieren sich im Herbst."

Zu diesem Thema sind u.a. folgende Bücher empfehlenswert:

Donnerstag, 14. Juni 2007

"Drachen gibt's doch gar nicht"

Als ich vor zwei Wochen wieder einmal bei einem Kurs für visionäre Craniosakralarbeit war, stellte sich am dritten Tag ein Schmerz in der Wirbelsäule ein. Ich hoffte, er würde über Nacht verschwinden. Aber der Schmerz wurde immer stärker und ich konnte nachts schlecht schlafen, weil ich immer wieder daran aufwachte. Am vierten Kurstag wurde ich behandelt und dieser Schmerz wollte einfach nicht weniger werden. Ich bekam während der Behandlung das Bild von einem Drachen, der sich da festgebissen hatte und einfach nicht loslassen wollte.
Die Behandlung bekam ich von zwei Personen und ich habe ihnen von diesem Drachen erzählt.

Einige Tage später, wieder zuhause, bekam ich ein Päckchen von zwei Kursteilnehmern. Darin war ein Kinderbuch mit dem Titel "Drachen gibt's doch gar nicht".
Es geht um einen Jungen namens Felix, der Besuch von einem kleinen Drachen, so groß wie ein Kätzchen, bekommt. Er streichelt ihn und rennt zu seiner Mutter, um ihr vom Drachen zu erzählen. Aber seine Mutter sagt: "Drachen gibt's doch gar nicht". Felix ignorierte den Drachen dann; schließlich gab es ihn ja gar nicht. Der Drache wurde immer größer. Je mehr er ignoriert wurde, desto größer wurde er. Er wurde so groß, daß er das ganze Haus ausfüllte und als ein Bäckerauto vorbeifuhr, roch es so gut, daß der Drache mitsamt dem Haus dem Auto hinterherlief. Als der Vater am Abend nach Hause kam, war das Haus weg. Er fuhr im Ort herum und fand endlich sein Haus. "Was ist hier los? fragte er. "Das war der Drache" sagte Felix. "Drachen gibt es über..." fing seine Mutter an. "Das IST aber ein Drache!" Der Drache war glücklich. Und schneller, als er gewachsen war, schrumpfte er wieder. "Warum mußte er bloß so groß werden?" fragte Felix' Mutter.
"Ich weiß auch nicht", sagte Felix, "aber ich glaube, er wollte einfach nur, daß man ihn bemerkt und ihn lieb hat."

Symptome wollen uns etwas zeigen und nicht nur ignoriert oder vertrieben werden.
Ansonsten müssen sie ja größer werden, wenn wir nicht näher hinschauen, was sie uns sagen wollen.
Ich hab' mich riesig gefreut über das Buch und das "Erkennen".
Herzlichen Dank an Susanna und Stefan.

Ein herziges Buch für Kinder und jung gebliebene Erwachsene.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Walk-in-massage

Vor kurzem in London fielen mir einige Walk-in-massage-shops auf.
Zwischen Modeboutiquen, Geschenkartikelshops und Einrichtungshäusern gibt es kleine Oasen der Entspannung. Sie werben z.B. mit "Walk in, float out", also Hereingehen und Herausschweben. Eine tolle Einrichtung, wie ich finde; und ich hab es dann auch gleich probiert und hab mir eine thailändische Fußmassage geben lassen - wunderbar.

So etwas läuft natürlich nur in großen, belebten Städten. Doch, wenn Sie einmal spontan denken, jetzt könnte eine Massage guttun, dann rufen Sie einfach an, vielleicht hab' ich gerade einen Termin frei...und wenn nicht, dann ist die Gelegenheit, einen auszumachen.

Ich wünsch' Ihnen einen entspannten Sonntag.