Sonntag, 25. Februar 2007

An einem Regentag wie diesem



"Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd."

Goethe, aus dem "Gesang der Geister über den Wassern"

Mittwoch, 21. Februar 2007

Körperwahrnehmung - dem Körper lauschen

Wie oft ißt Du, wenn Du nicht hungrig bist?
Wie oft arbeitest Du weiter, wenn Du eine Pause brauchst?

In der Praxis erlebe ich es immer wieder, wenn ich Menschen frage, wie sich ein bestimmter Körperteil anfühlt, daß sie es nicht sagen können. Manchmal kommt dann eine Frage wie: "Ja, wie soll es sich denn anfühlen?"
Die Antwort darauf kann nur jeder selbst geben.
Wenn wir auf unseren Körper hören, kommen wir in Berührung mit unseren Bedürfnissen und können schneller erkennen, was wir brauchen. Wir erkennen früher die Anzeichen, die vor dem Schmerz, dem Unwohlsein oder der Krankheit kommen.

Fang mit einer einfachen Übung an.
Nimm Dir eine halbe Stunde, in der Du ungestört bist.


Leg Dich bequem auf den Rücken und entspanne Dich.
Atme in Deinen Bauch, so tief wie Du kannst, ein.
Entspanne und atme aus.
Stell Dir vor, daß Du bei jedem Ausatmen in den Bereich des Körpers atmest,
zu dem Du Deine Aufmerksamkeit bringen willst und beobachte, was Du da fühlst.
Wenn Du es nicht gewohnt bist, in Dich hineinzuspüren, kannst Du für den Anfang
ein paar einfache Fragen benutzen. Hier eine kleine Anregung dazu:

Dein Kopf: fühlt er sich warm oder kalt an?
Dein Gehirn: gibt es viele Gedanken hier, die durcheinander sprechen?
Dein Atem: fließt er frei durch Deine Nase?
Dein Kiefer: ist er verkrampft oder frei?
Dein Hinterkopf: gibt es da Spannungen oder nicht?
Dein Nacken: ist er angespannt oder entspannt?
Deine Schultern: sind sie frei beweglich?
Deine Arme: sind sie müde oder kraftvoll?
Deine Hände: sind sie kalt, warm, feucht oder trocken?
Dein oberer Rücken: gibt es hier Schmerzen oder Spannungen?
Dein unterer Rücken: spürst Du hier Spannung?
Dein Brustkorb: fließt der Atem leicht oder nur begrenzt?
Dein Magen: ist er nervös oder entspannt?
Deine Hüften: sind sie entspannt, fühlen die beiden Seiten sich gleich an?
Deine Knie: sind sie steif oder locker?
Deine Beine: sind sie müde oder kraftvoll?
Deine Füße: sind sie kalt, warm, feucht oder trocken?

Dein ganzer Körper: wie fühlt er sich an?
Deine Emotionen: wie fühlst Du Dich innerlich?
glücklich, zufrieden, traurig, ruhig, niedergeschlagen oder positiv?

Je öfter Du diese Übung machst, desto genauer und schneller erkennst Du, wenn es ein Ungleichgewicht gibt.
Es ist auch eine Möglichkeit, herauszufinden, welche Dinge Dir guttun.
Wenn Du z.B. herausfinden möchtest, ob eine Tätigkeit oder eine Mahlzeit gesund für Dich ist, mache die Übung davor und einige Zeit danach. Schau, was sich verändert hat.

Diese Übung läßt sich auch gut machen, wenn wir irgendwo warten müssen oder im Zug sitzen, wo auch immer wir Zeit dazu haben.
Mit der Zeit wirst Du die Fragen oben nicht mehr brauchen. Neue Empfindungen kommen hinzu und Du spürst, was wirklich ist.

Viel Spaß beim Entdecken des Körpers!

Donnerstag, 15. Februar 2007

We are what we do

"Einfach die Welt verändern" ist eine Bewegung, die Menschen dazu inspiriert, mit einfachen Aktionen die Welt zu verändern.
Inzwischen gibt es zwei wunderbare Bücher, in denen kleine Ideen mit großer Wirkung gesammelt sind - einfach, liebevoll, witzig, oft mit Aha-Effekt und das Beste kommt noch: die meisten Aktionen kosten nix! Im Gegenteil; für mich gilt hier:
Durch Geben beschenkt werden - und zwar mit Lebensqualität.
Wir können etwas tun, jeder einzelne von uns, denn, wie auf der Webseite beschrieben:
Kleine Aktionen x viele Menschen = große Veränderung.

In der Aktion 05 gilt es, ein Lächeln zu verschenken.
"Für ein Lächeln brauchst Du nur halb so viele Muskeln wie für ein Stirnrunzeln. Und außerdem macht es doppelt so viel Spaß - Dir und den anderen.
Also, los gehts :-) www.wearewhatwedo.de


Mittwoch, 14. Februar 2007

Happy Valentine

Happy Valentine - so heißt es heutzutage; Geschichten gibt es einige, wie es zum Valentinstag kam.
Rosen werden heute massenweise gekauft und verschenkt. Wo kommen die denn alle her?
Heute morgen im Radio bekam ich die Antwort:
z.B. aus Ecuador. Eine lange Reise für die Freude an der Rose in der Vase für zwei bis drei Tage.
Da warte ich lieber den Mai ab und genieße die Rose am Rosenstock mit ihrem unvergleichlichen Duft in der Natur.
Einen schönen Tag noch ;-)

Dienstag, 13. Februar 2007

"Mit der Seele heilen" von Dr. Bernie Siegel

Angeregt durch meinen ersten Post ("Rätselhafte Heilung") möchte ich passend zum Thema dieses Buch empfehlen.
"Daß Körper und Seele einander beeinflussen, ist allen klar. Doch die wenigsten wissen, wie man dieses Potential nutzen kann. Das vorliegende Buch lehrt den Umgang mit den inneren Kräften. Durch Meditation, Visualisierung und Entspannungsmethoden kann man zu einem Dialog mit sich selbst gelangen, die Selbstheilungskräfte fördern und lernen, im Einklang mit sich selbst zu leben."
Das Buch ist leicht zu lesen, beschreibt Situationen aus der Praxis und zeigt auch, wie wichtig der menschliche, mitfühlende Umgang miteinander ist.

"Rätselhafte Heilung"

Eine interessante Dokumentation von Joachim Faulstich über "Wunder an den Grenzen der Medizin". Heilen über die Seele, Heilen durch Handauflegen - sind das wirklich Wunder?
Ich denke, das sind die ältesten Heilmethoden überhaupt, doch sind unsere Zweifel am Glauben durch ständiges "beweisen" wollen im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte immer größer geworden. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn wie in dem Film beschrieben, die Schulmedizin und Heiler miteinander arbeiten würden. Was spricht auch dagegen?
Hier gehts zum Bericht mit Video klick