Montag, 6. Juli 2009

Hongi

Zum internationalen Tag des Kusses heute am 06. Juli möchte ich Euch den Hongi vorstellen.

Der Hongi ist ein traditioneller Gruß der Maori und bei uns würde man ihn als Nasenkuss oder, wie ich ihn kennengelernt habe, auch als Stirnkuss bezeichnen.
Wenn wir uns mit der Stirn berühren, gehen wir in Kontakt mit dem Licht des Anderen und wir teilen "den Atem des Lebens".
Schön ist es, dazu noch mit einer Hand den Hinterkopf des Anderen zu berühren.

Hier habe ich schöne Bilder gefunden. (Habe keine Zeit mehr, freie Fotos zu jagen...)

Vielleicht habt ihr Lust, mal eine andere Art von Kuss auszuprobieren? :-)

Einen wunderbaren Tag
wünscht
Nora

Sonntag, 5. Juli 2009

Are you weh da?


"Are you weh da?" hat mich dieses Wochenende in Basel auf einer Fortbildung angestrahlt.

Jetzt versteh ich endlich den Sinn dieses Wortes auf... hm, englisch-deutsch-schweizerisch ;-)

Einen schönen Abend
wünscht
Nora

Dienstag, 30. Juni 2009

Achte gut auf diesen Tag

Caravan of Love in der Spitalkirche Baden-Baden

Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine
Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.

Dschela ed-Din Rumi
(1207 – 1273)



Samstag, 27. Juni 2009

Massier Dein Tier oder So geht Hingabe



Einfach goldig!
Was für ein Genuss - für alle Beteiligten.
Allein beim Zuschauen fühlt man sich schon gut.

Der Kleine ist in seinem Körper ganz zuhause und sein Geist fliegt dabei in andere Ebenen. So sieht es jedenfalls für mich aus.
So sehen auch manche Behandlungen aus, wenn das Denken nachlässt.
Früher oder später... :-)

Einen wunderbaren und genussvollen Samstag
wünscht
Nora

Donnerstag, 25. Juni 2009

Sonderbare Sammler bei Twitter

Ich bin nicht sehr aktiv in Twitter, ausser dass ich meine Blogeinträge reinstelle und wenige andere Kommentare oder direkte Nachrichten zwitschere. Dank Tweetdeck habe ich auch einen Filter, mit dem mir das für mich Wesentliche gezeigt wird.

Über mein Postfach bekomme ich eine Nachricht, wenn mir jemand neu auf Twitter folgt. Dann schau ich kurz nach, wer es ist.
Zweimal bin ich bei Twitterern (heisst das so??) gelandet, wo mir sofort auffiel, in deren Liste sind nur Frauen. Alles schöne Bildchen.

Aber , in der Sammlung möcht ich nicht sein - also: Block Follower.
Ich erscheine nicht mehr in dieser Liste.

Neulich war wieder einer dabei - nur Frauen, denen er folgt und ohne
eigene Updates.
Und als ich mit der Maus kurz über die Bilder fuhr, ja, ich dachte, ich fass es nicht:
Norasoundso, tralanora, nora14, 3000nora, norabc usw. usw.
Hunderte von Noras.
Eine Nora-Sammlung.

In der Sammlung will ich auch nicht landen - also wieder: Block Follower.

Jetzt frag ich mich:

Ist es Langeweile, die Menschen sich sowas ausdenken lässt?
Oder vielleicht Internetverblödung?
Arbeitslosigkeit und Surfschaden?
Sammelleidenschaft?
Bürokoller?
Ein persönliches Thema, weil vielleicht die Verflossene Nora hieß?
Eine kleine persönliche Studie, die niemand braucht, über Gemeinsamkeiten, die Noras so haben?
Sehr wahrscheinlich gibt es dann auch Sammlungen von Marias, Andreas, Susannes; und vielleicht auch männliche Sammlungen, Marios, Bernds, Johanns usw.

Schade, dass ich die Benachrichtigung desjenigen gleich gelöscht habe, sonst hätte ich direkt bei ihm mal nachgefragt...


Heute liebe Grüße
von Nora
die sich wundert

Dienstag, 23. Juni 2009

Dein Körper ist Dein Königreich


Im Moment bin ich gerade etwas lahmgelegt durch eine Erkältung. Der Körper braucht Ruhe und der Geist kann zwischendurch ein bisschen arbeiten. Arbeit am Patienten oder Klienten ist durch die Abgeschlagenheit und "Triefnase" nicht möglich.

"Heilkundige der Traditionellen Chinesischen Medizin sind der Meinung, dass gelegentliche Erkältungen oder Grippeinfektionen sogar positiv wirken, weil sie das Weiqi aktivieren, das träge werden kann, wenn es längere Zeit nicht beansprucht wird und dadurch an Wachsamkeit verliert." (aus "Selbstheilung mit den Fünf Elementen")

Ich stelle mir das gerne bildlich vor.
Unser Körper ist unser Königreich.
In diesem Königreich gibt es Bäche und Flüsse, Teiche, Seen, Meere, Felder und Wälder.
In der Mitte steht natürlich das Schloss. In dem Schloss gibt verschiedene Räume, z.B. ein Esszimmer, das könnte für die Magenenergie stehen. Zwischen den Zimmern gibt es Verbindungswege. Belebt wird das Königreich und das Schloss durch die Bewohner.

Um jetzt auf das Zitat oben zurückzukommen:
Das Weiqi, die Abwehrenergie, sind die Wachposten im Schloss und auch die Kundschafter, die die Umgebung ausserhalb nach Feinden absucht.
Wenn also sehr lange nichts los ist im Schloss und drum herum, dann werden die Wachposten sicherlich träge und verlieren an Aufmerksamkeit.
Und so sehe ich die Erkältung als Übung meines Immunsystems an. Die Wachposten halten sich also fit, um im Ernstfall voll da zu sein. Ist doch wunderbar.

Beim Schreiben bekomme ich immer mehr Bilder zu meinem Königreich.
Das ist ganz spannend da. Was für ein Abenteuer!
Schau Dich doch mal in Deinem um; Du wirst staunen, was es da zu entdecken gibt.

Für den Fall, dass unsere Wachposten dann doch etwas überfordert sind, sollten wir die Symptome, die dann auftreten, als Warnzeichen verstehen und uns an die Worte Laotses erinnern:

"Sieh das Kleine als groß
und das Wenige als viel.
Tritt Schwierigkeiten entgegen,
solange dies noch leicht ist;
vollbringe das große Werk
durch eine Folge kleiner Handlungen."

Das heisst, ich reagiere sofort. Ich warte nicht, bis aus der kleinen Erkältung eine große und dauerhafte wird, sondern helfe meinem Immunsystem schon ganz am Anfang mit einer Anzahl von kleinen Dingen.
Eins davon ist Ruhe und die nehme ich mir jetzt!

Einen Tag voller Gesundheit
wünscht
Nora



Donnerstag, 18. Juni 2009

Die Lange Welle

© Wong Kim Fung - fotolia.com

In der Craniosacralarbeit gibt es verschiedene Wellenformationen.
Eine davon ist die "Lange Welle".
Vielleicht habt ihr es selbst schon gespürt, wie sich eigene Rhythmen und Schwingungen mit einem Gegenüber, dem Partner oder in einer Gruppe synchronisiert haben?

"Die Macht rhythmischer Botschaften innerhalb der Gruppe ist größer als alles, was ich kenne. Es ist eine verborgene Kraft, wie die Schwerkraft, die Gruppen zusammenhält.
Ich kann mich erinnern, dass ich ziemlich überwältigt war, als ich erstmals Gruppen von Menschen in der Öffentlichkeit filmte. Nicht nur kleine Gruppen waren synchron - es gab auch Zeiten, wo es schien, als seien alle Teil eines größeren Rhythmus.
Wenn viele Menschen sich unterhalten, vereinigen sich selbst ihre Gehirnwellen zu einer einzigen gemeinsamen Abfolge. Wenn wir miteinander sprechen, greifen unsere Nervensysteme wie ein Zahnradgetriebe ineinander.
Es kann sich herausstellen, dass rhythmische Muster zu den grundlegendsten Wesenszügen gehören, die ein Individuum vom anderen unterscheiden."

(Edward T. Hall aus "The Dance of Life",
herausgepickt aus einem meiner Lieblings-Craniosacralbücher meines Lehrers Hugh Milne,
"Aus der Mitte des Herzens lauschen")

Einen wunderbaren Tag
wünscht
Nora